Echolot beim Angeln und Fischen richtig einsetzen

Immer mehr Angler setzen auf das Echolot. Über die Funktionsweise wissen allerdings nur die Wenigsten bescheid. Hier könnt Ihr nachlesen, wie es funktioniert.

Unter Anglern wird das Echolot immer beliebter. Jedoch wissen viele Angler überhaupt nicht, wie solch ein Gerät überhaupt funktioniert. Deshalb wollen wir in diesem Artikel die Funktionsweise erläutern.

Ein Echolot ist nichts anderes als ein akustisches Messgerät. Ursprünglich wurde es zur Messung von Gewässertiefen entwickelt, doch einige Angler beziehungsweise Fischer haben es als zuverlässige Methode zur Ortung von Fischschwärmen entdeckt. Durch den technischen Fortschritt ist es inzwischen sogar möglich, einzelne Fische zu orten.

Die Funktionsweise ist ganz simpel: der so genannte Schwinger sendet Signale (Schallwellen im Ultraschallbereich) aus, die von der gesamten Umgebung reflektiert werden. Mit den gewonnen Informationen aus den reflektierten Signalen lässt sich ein Abbild der Umgebung erstellen.

Der Einsatz auf großen Schiffen - zur Ortung von ganzen Schwärmen - erfolgt schon seit Jahrzehnten. Jedoch sind Modelle für den "einfachen" Bootsangler, die auch einzelne Fische orten können, erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit auf dem Markt. Diese Modelle geben nicht nur Auskunft über den Standort des Fisches, sondern auch über seine Größe. Somit kann der Angler einschätzen, ob es sich zum Beispiel um einen Hecht oder einen Karpfen handelt.

Deshalb sollte man beim Kauf eines solchen Geräts unbedingt darauf achten, dass es für die Ortung einzelner Fische geeignet ist – ansonsten kann man mit dem Echolot nicht viel anfangen. Abschließend soll darauf hingewiesen werden, das die meisten Echolote ausschließlich für den Einsatz auf Booten entwickelt wurden.

Wer ein Echolot vom Ufer aus einsetzen möchte, der muss sich ein speziell dafür ausgelegtes Modell kaufen. Gleichzeitig benötigt er eine passende Rute mit spezieller Montage, die den Einsatz ermöglicht.