beim Forellenangeln mehr Fische fangen

Für das Forellen angeln können sich die meisten Angler begeistern. Schließlich ist die Forelle ein leckerer Raubfisch, der sich mit dem richtigen Köder einfach überlisten lässt.

Die Forelle

Wenn Angler über Forellen sprechen, dann meinen sie meistens die Regenbogenforelle, Bachforelle, Seeforelle oder Meerforelle. Hierbei handelt es sich um die Forellenarten, auf die am häufigsten gefischt wird. Allerdings ist der Begriff Forelle eher als eine Art Überbegriff zu betrachten, der lachsartige Fische bezeichnet - denn allein in den europäischen Gewässern findet sich eine Vielzahl von Forellenarten wieder.

Im Zusammenhang mit der Namensgebung soll an dieser Stelle kurz die Lachsforelle erwähnt werden. Hierbei handelt es sich um eine Meerforelle, die aufgrund ihrer Nahrung ein rötliches Fleisch entwickelt. Weil dieses dem Lachsfleisch ähnelt, wird sie fälschlicherweise als Lachsforelle bezeichnet.

Das Vorkommen von Forellen erstreckt sich in erster Linie auf Bache und Flüsse. Sie sind aber auch in zahlreichen anderen Gewässern, wie zum Beispiel in Baggerseen oder Forellenteichen zu finden. Allerdings haben sie nur selten auf natürliche Wege dort Einzug gehalten. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um Fische, die gezielt eingesetzt wurde. Die inzwischen heimische Regenbogenforelle wurde übrigens aus Amerika nach Europa eingeführt.

Die Forelle ist ein Raubfisch, der anhand seiner Anatomie einfach zu erkennen. Die Körperform könnte man als torpedoförmig bezeichnen, eine Form die sie zu einem flinken Räuber macht. Weiterhin erkennt man die Fische an ihrer einmaligen Farbgebung - die vor allem bei der Regenbogenforelle sehr stark ausgeprägt ist.

Forellenangeln

Beim Forellenangeln kommt es zunächst einmal darauf an, wo man fischt. Es macht einen Unterschied ob man einem Angelgewässer fischt, an welchem die Fische eingesetzt werden, oder ob man einem Gewässer angelt, an welchem ein natürlicher Forellenbestand existiert. Am ersten Gewässertyp - dem typischen Forellensee oder Forellenteich (der von vielen Anglern auch als Forellenpuff bezeichnet wird) - gestaltet sich das Angeln auf Forellen in aller Regel nicht besonders schwer. Teilweise sind die Besatzfische richtig ausgehungert, so dass man sie sogar mit Ködern wie zum Beispiel Mais (auf den sie in der freien Natur nur äußerst selten beißen) überlisten kann.

Das Angeln auf wilde beziehungsweise in freier Natur vorkommender Forellen gestaltet sich schon schwieriger. Hier kommt es in erster Linie auf den Köder an. Als besonders aussichtsreich haben sich Made, Wurm, Brotflocke und Forellenteig erwiesen. Weiterhin ist es sehr hilfreich, mit einer gut aufeinander abgestimmten Angelausrüstung zu fischen. Weil Forellen wilde Kämpfer sind, sollte man mit einer Rute fischen, die sich durch eine starke Aktion auszeichnet. Die Rolle sollte über eine möglichst fein einstellbare Bremse verfügen. Die meisten Angeln entscheiden sich beim Forellen angeln für eine Montage mit Pose. Obwohl die Fische sich eher in den oberen und mittleren Gewässertiefen tiefen aufhalten, wurden auch schon einige große Forellen auf Grund gefangen.

Neben dem Stippfischen kann auch das Spinnfischen eine aussichtsreiche Angelmethode sein. Wer mit der Spinnrute auf Forellen fischen möchte, der sollte es mit Blinker oder Spinner als Kunstköder versuchen. Eine weitere Angelmethode stellt das Fliegenfischen dar. Beim Fliegenfischen wird in den meisten Fällen auf Forellen geangelt. Allerdings ist es noch längst nicht so, dass Fischen mit der Fliegenrute unter Anglern sehr verbreitet ist. Es wird vermutlich noch einige Jahre dauern, bis sich das ändert.