erfolgreich auf Hecht angeln

Unter Anglern ist der Esox Lucius ein beliebter Fisch. Doch das Angeln auf Hecht will gut vorbereitet sein.

Unter Anglern gilt der europäische Hecht als der vermutlich beliebteste Raubfisch. Das liegt vor allem an seiner Größe, sowie daran, dass er im Drill ein richtiger Kämpfer ist. Mit gewöhnlicher Vorfachschnur braucht man gegen ihn gar nicht erst antreten – das Maul eines ausgewachsenen Tieres fasst rund 700 Zähne und beißt die Angelschnur einfach durch. Deshalb verwendet man beim Angeln auf Hecht grundsätzlich ein Stahlvorfach.

Informationen über den Hecht

Die lateinische Bezeichnung für den europäischen Hecht lautet Esox Lucius. Als ausgewachsener Fisch erreicht er eine Länge zwischen 50 und 100 Zentimetern. Es soll aber auch einige Rogner geben, die eine Länge von bis zu 1,5 Metern erreichen und bis zu 25 kg schwer werden.

Einen Raubfisch wie den Hecht gibt es kein zweites Mal: Denn neben Fischen frisst er auch Frösche, Mäuse, Raten und angeblich können ihm sogar Enten zum Opfer fallen. Außerdem neigt er zum Kannibalismus: Schätzungsweise werden rund 90 Prozent aller Junghechte von ihren Artgenossen gefressen.

In Europa ist er sowohl in Seen als auch in Fließgewässern angesiedelt. In klaren, verkrauteten Gewässern gefällt es dem Jäger am besten, und sein bevorzugter Aufenthaltsort ist die Ufernähe. Hechte verstecken sich gern in Kraut oder Schilf, um von dort aus nach ihren Opfern zu schnappen.

Informationen zum Hecht-Angeln

Die besten Angelmethoden um Hechte zu fangen sind sowohl das Stippfischen als auch das Spinnfischen. Welche Methode die Bessere ist, ist schwer zu sagen, und hängt vor allem vom Angelgewässer ab.

Spinnfischen

Im Prinzip kommen sämtliche Köder in Frage. Am meisten Erfolg versprechen Gummifische und Wobbler.

Stippfischen

Da der Hecht ein gefräßiger Räuber ist, kommen auch hier zahlreiche Köder in Frage. Als bester Köder beim Stippfischen auf Hecht hat sich der Köderfisch erwiesen. Einige Angler sind der Meinung, dass der Köderfisch vor allem an stark befischten Gewässern den besten Köder darstellt und Kunstködern überlegen ist.

Alternativ zum Stippfischen kann der Köderfisch auch auf Grund angeboten werden – wobei die Posenmontage in den meisten Fällen erfolgreicher ist.

Angelausrüstung

Fast noch wichtiger als die Wahl des Köders stellt die Wahl des der richtigen Angelausrüstung dar.

Rolle

Als Rolle gelangt üblicherweise die Stationärrolle zum Einsatz. Beim Spinnfischen kann aber auch die Multirolle eingesetzt werden.

Rute

Die meisten Angler setzen auf Ruten mit rund drei Metern Länge. Eine Hechtrute muss die Ausfluchten des Fisches gut abfedern können, sollte aber trotzdem noch einigermaßen starr sein, da der Raubfisch ein ganz ordentliches Gewicht auf die Waage bringen kann.

Angelschnur

Wegen der klaren Gewässer, werden bevorzugt transparente Schnüre eingesetzt. Beim Spinnfischen können wegen der besseren Köderführung auch farbige Schnüre eingesetzt werden. Wichtig: Stets mit Stahlvorfach Angeln.