Köderfischreuse beim Angeln richtig einsetzen

Das Fischen mit Reusen ist nicht überall gestattet. Wer mit der Köderfischreuse angeln möchte, sollte sich zunächst informieren, ob er auf diese Weise Köderfische fangen darf.

Auch wenn Reusen längst nicht mehr so häufig zu Einsatz gelangen, gibt es immer noch sehr viele Raubfischangler, die von Zeit zu Zeit mit der Köderfischreuse fischen – schließlich lassen sich auf diese Weise die notwendigen Köderfische sehr viel komfortabler als mit der Stipprute fangen.

Das Prinzip beziehungsweise die Funktionsweise einer Köfi-Reuse, wie sie von Anglern gern bezeichnet wird, ist schnell erklärt. Im Endeffekt ist eine Reuse nichts anders als ein größerer Kasten oder auch ein Röhre, die mit einem Netz umspannt ist. Im Netz befinden sich weitere Netze, die trichterförmig angeordnet sind und in dieselbe Richtung verlaufen. Somit fällt es den Fischen zwar leicht in die Reuse hinein zu schwimmen, doch hinaus finden sie nicht mehr so schnell.

Der Angler befüllt die letzte Kammer der Köderfischreuse mit Lockfutter. Anschließend wird die Reuse im Gewässer versenkt. Nach einer gewissen Zeit – je nachdem wie eilig es der Angler hat – wird die Reuse mit Hilfe einer Schnur oder einer Stange wieder aus dem Wasser gehoben, worin sich dann meistens die benötigten Köderfische befinden. Der Arbeitsaufwand, der dem Angler für den Fang der Köderfische entsteht, ist somit minimal.

Hinweis zum Fischen mit Reusen

Das Fischen mit Reusen ist nicht in jedem Bundesland gestattet. Teilweise dürfen Reusen ausschließlich von Berufsfischern eingesetzt werden. Des Weiteren gibt es zahlreiche Gewässereigentümer sowie Fischereivereine, die den Einsatz von Reusen grundsätzlich verbieten. Folglich gilt es, sich im Vorfeld erst einmal informiert, um nicht gegen das Gesetz oder die geltenden Regeln am Gewässer zu verstoßen. Selbiges gilt übrigens auch für die Köderfischsenke.