Infos und Hinweise zur Köderfischsenke

Das Fischen mit der Köderfischsenke sowie mit Reusen gilt als äußerst komfortabel. Allerdings ist der Einsatz dieser Hilfsmittel an vielen Gewässern verboten.

Es gibt die unterschiedlichsten Wege, wie sich Raubfischangler ihre Köderfische beschaffen. Während einige der Angler gern zur Stippangel greifen, so gibt es einige Angler aus der Raubfischfraktion, die sich lieber anderer Methoden bedienen. So fragen sie entweder Friedfischangler nach ein paar Köderfischen, oder sie greifen zu einer Köderfischsenke.

Bei der Köderfischsenke (die von vielen Anglern auch gern als Köfi-Senke bezeichnet wird) handelt es sich um ein sehr praktisches Hilfsmittel zum Fang kleinerer Fische, wie zum Beispiel Rotaugen, Rotfedern oder Güster. Die Fische werden mit einfachen Ködern angelockt und sobald sie sich über der Senke befinden, wird diese aus dem Wasser gehievt, so dass die Fische im Netz landen.

Die Senke hat je nach Modell eine Grundfläche von etwa einem Quadratmeter. In Abhängigkeit von Modell und Hersteller wird die Fläche mit Hilfe von knickbaren oder auch ausziehbaren Kunststoff- oder Glasfaserstäben erzeugt. Die Stäbe bilden einen Rahmen, an welchem ein Netz befestigt ist. Mittig über der Fläche befindet sich eine Halterung, über welche die Senke im Angelgewässer versenkt wird.

Hinweise zum Einsatz am Gewässer

Abschließend sei darauf hingewiesen, dass das Angeln mit der Senke nur bedingt erlaubt ist. Ähnlich wie bei Reusen gibt es von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Regelungen. Gleichzeitig ist es so, dass der Einsatz an vielen Gewässern durch die Eigentümer oder Pächter verboten ist. Deshalb sollte man sich im Vorfeld informieren, ob der Einsatz von Köderfischsenken und Köderfischreusen gestattet wird oder verboten ist, um unnötige Schwierigkeiten zu vermeiden.