Tipps und Hinweise zum Lachsangeln und Lachsfischen

Zahlreiche Angler träumen davon, eines Tages auf Lachs zu angeln. In Ländern wie Alaska, Kanada oder Norwegen stehen die Chancen auf den Fang großer Lachse sehr gut.

Der Lachs zählt zur Gattung der forellenartigen Fische. Wenn Angler vom Lachs sprechen, dann meinen sie in Abhängigkeit vom Angelrevier entweder den atlantischen Lachs oder den pazifischen Lachs. Diese leben jeweils im atlantischen oder pazifischen Ozean und schwimmen im Spätherbst flussaufwärts, um an den Oberläufen zu laichen. Meist überleben die Fische die so genannte Lachswanderung nicht und sterben nach dem Ablaichen. Die Jungfische bleiben ca. ein bis anderthalb Jahre im Gewässer, um dann ihre Reise zum Meer aufzunehmen.

Einst war der Lachs ein beliebter und vor allem günstiger Speisefisch. Doch die Lachsbestände sind seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts stark zurückgegangen. Sowohl die Verschmutzung der Gewässer sowie deren Verbauung als auch die Überfischung sind dafür verantwortlich. Glücklicherweise bekommen wir die Gewässerverschmutzung in den Griff – zumindest in Deutschland – so dass sich die Bestände wieder erholen können. So wurden beispielsweise wieder Lachse im Rhein gesichtet. Außerdem ist die Rückkehr der Lachse weiteren Maßnahmen, wie zum Beispiel der Errichtung von Fischtreppen zu verdanken.

Lachsangeln

Das Lachsfischen ist vielerorts verboten. Wer auf Lachs angeln möchte, der sollte sich für eine Angelreise oder einen Angelurlaub entscheiden. Als besonders aussichtsreich für das Lachsangeln gelten Länder wie Alaska, Kanada und Norwegen. Insbesondere in Alaska kann auf mehrere Lachsarten wie zum Beispiel Königslachs, Buckellachs, Rotlachs und Silberlachs gefischt werden. Was die Wahl der Angelmethode betrifft, so bieten sich vor allem das Schleppfischen sowie das Fliegenfischen an. Wobei man entweder auf dem Meer oder am Meer (Flussmündungen) angeln sollte. Denn Lachse, die flussaufwärts schwimmen und sich auf Lachswanderung befinden, nehmen in aller Regel keine Nahrung zu sich. Somit ist das Angeln vom Ufer aus auch nur bedingt zu empfehlen. Wer vom Ufer aus fischt und nicht zur Spinnrute greifen möchte, der sollte es mit Ködern wie Made oder Wurm versuchen.

Besser ist es, mit Kunstködern vom Boot aus zu fischen. Beim Schleppfischen beziehungsweise generell beim Spinnfischen empfiehlt es sich, mit den folgenden Ködern zu fichen: Schlepplöffel, Blinker, Spinner, Streamer und Wobbler.

Aufgrund ihrer Größe können Lachse ein schwerer Gegner sein. Sie sind sehr flink und bei Anglern für ihre heftigen Ausfluchten bekannt. Aus diesem Grund sollte man sich beim Lachsangeln für erstklassiges Angelgerät entscheiden und sich auf einen lang andauernden Drill einstellen. Um die Ausfluchten abfangen zu können, muss die Ruten eine gute Aktion haben. Die Rolle sollte über ein großes Schnurfassungsvermögen sowie eine fein einstellbare Bremse verfügen.