Monofile Angelschnur beim Angeln richtig einsetzen

Monofile Angelschnüre sind immer noch sehr beliebt und geflochtenen Schnüren in mancher Hinsicht überlegen. Andererseits haben monofile Angelschnüre auch ihre Nachteile.

Angelschnur, die als monofile Schnur bekannt ist, verdankt ihren Namen der Tatsache, das sie aus einem einzigen Faden gesponnen wird (gesponnen bedeutet nicht verzwirnt oder verdreht – gemeint ist lediglich, dass die Schnur aus einer einzigen „Faser“ besteht). Das Ursprungsmaterial bei monofiler Angelschnur ist eine Chemiefaser, wie zum Beispiel Polyamid oder Polyester.

Monofile Schnur kann in verschiedenen Farben hergestellt werden, hauptsächlich wird sie jedoch in transparenter Farbe verkauft. Transparente Schnur gilt als universell einsetzbar und kommt hauptsächlich in klaren Gewässern zum Einsatz. Einige Angler fischen allerdings bevorzugt mit bunten beziehungsweise gefärbten Angelschnüren. Schnüre in Farben wie zum Beispiel braun oder grün werden bevorzugt zum Karpfen-Angeln eingesetzt, da Karpfen sehr häufig in sumpfigen oder schlammigen Gewässern gefangen werden. Aber es werden auch Angelschnüre in auffallenden Neonfarben angeboten - diese sind vor allem bei Spinnfischern sehr beliebt, was ganz einfach daran liegt, dass eine gut sichtbare Schnur eine bessere Köderführung ermöglicht – und die Fische scheinen sich in diesem Fall nicht daran zu stören.

Auch wenn moderne Schnüre wie zum Beispiel die geflochtene Angelschnur immer mehr Verbreitung finden, so ist die monofile Angelschnur bei vielen Anglern immer noch sehr beliebt, da sie mehrere Vorteile mit sich bringt. Sie lässt sich besonders gut knoten und ist außerdem dehnbar, wobei sie sich stets in den ursprünglichen Zustand zurückverformt. Diese Dehnbarkeit ist von vielen Anglern eine geschätzte Eigenschaft, denn somit federt die Angelschnur Ausfluchten des Fisches im Drill optimal ab, und verhindert ein Reißen des Vorfachs oder Ausschlitzen des Angelhakens.