Rod Pod – die moderne Form des Rutenständers

Nicht nur Karpfenangler setzen bevorzugt auf das Rod Pod. Bei Montagen mit Swinger und Bissanzeiger ist ein gutes Rod Pod nahezu unverzichtbar.

Auf das Rod Pod trifft man häufig bei Karpfenanglern, hin und wieder aber auch bei Raubfischanglern, die auf Grund fischen. Bei einem Rod Pod handelt es sich im Prinzip um einen optimierten beziehungsweise erweiterten Rutenständer. Auf einem üblichen Rod Pod können bis zu drei Angeln ablegt werden. Dabei muss man das Rutenende beziehungsweise den Griff nicht auf dem Boden ablegen, sondern dieser befindet sich ebenfalls auf einer Auflage.

So mancher Angler mag sich jetzt vielleicht fragen, weshalb man dann nicht einfach sechs Rutenständer verwendet, denn darauf könnte man ebenfalls drei Angelruten ablegen. Da bleibt nur zu sagen, dass das Rod Pod einige Vorteile gegenüber den Rutenständern mit sich bringt. So ist es zum Beispiel in Windeseile aufgestellt und die Ruten können umgehend platziert werden. Gute Pods zeichnen sich dadurch aus, dass die Füße einzeln in der Höhe verstellbar sind um Unebenheiten auf dem Untergrund auszugleichen. Solche Modelle werden von einigen Anglern auch als High Pod bezeichnet. Außerdem hat man alle Ruten direkt im Blickfeld nebeneinander liegen. Doch der größte Vorteil liegt darin, dass man relativ einfach elektronische Bissanzeiger integrieren kann. Je nachdem wie der elektronische Bissanzeiger mit der Angelschnur in Berührung ist, kann auch noch ein Swinger angebracht werden, dass wäre beispielsweise mit einem einfachen Rutenständer nicht möglich.

Ein gutes Rod-Pod zeichnet sich übrigens dadurch aus, dass es auch hochwertigen Materialien hergestellt wurde. Zum einen muss es so beschaffen sein, dass es gegen Wasser unempfindlich und rostfrei ist. Zum anderen soll es aber auch so konstruiert sein, dass es sich schnell auf- und abbauen lässt, und zu dem noch über ein geringes Gewicht verfügt. Außerdem muss es über ausreichend viele Gewinde verfügen, so dass es sich erweitern oder verändern lässt, in dem man zum Beispiel andere Buzzerbars befestigen kann.