So gelingt der Einstieg in das Fliegenfischen

Nur die wenigsten Angler beginnen gleich mit dem Fliegenfischen. Im Regelfall wird zu Beginn der Anglerkarriere ganz normal mit der Pose geangelt, weil dies viel einfacher ist. Außerdem ist es gar nicht so leicht, mit dieser Form des Angelns in Berührung zu kommen: Das Fischen mit der Fliegen wird nur von relativ wenigen Petrijüngern praktiziert. Dementsprechend kann es sich schwierig gestalten, an Informationen zu gelangen.

Viele Interessenten starten deshalb Eigenversuche. Sie gehen in Angelgeschäfte, um sich dort eine preiswerte Angelausrüstung zu kaufen. Anschließend begeben sie sich an ein Gewässer, wo dann die ersten Wurfversuche gestartet werden. Doch leider führt dieses Konzept nur selten zum gewünschten Erfolg. Sich das Fliegenfischen in Eigenregie beizubringen, ist sehr schwierig.

Eines der größten Hindernisse ist das Werfen. Eine Fliegenrute wirft sich vollkommen anderes als eine konventionelle Angelrute. Hierbei spielt es keine Rolle, ob man mit dem Überkopfwurf oder dem Rollwurf starten möchte. Die meisten Anfänger tun sich dabei schwer und schaffen es somit nicht, ihren Köder weit auf das Wasser hinaus zu transportieren. Oft werden dann auch noch die falschen Fliegen gewählt, wodurch es nahezu unmöglich wird, Forellen oder andere Fische zu überlisten.

Interessierte Angler, die das Fliegenfischen lernen möchten, sollten daher auf eine andere Vorgehensweise setzen. Es ist empfehlenswert, sich diese Form des Angelns von einem Experten vermitteln zu lassen. Vor allem das Internet kann hierbei eine große Hilfe sein, über ein Fliegenfischer Forum ist es zum Beispiel möglich, relativ schnell Kontakte zu anderen Fliegenfischern herzustellen und einen Guide zu finden.

Inzwischen gibt es sogar mehrere Fliegenfischerschulen. Die Teilnahme hat zwar ihren Preis, aber dafür wird man vom Profi angeleitet. Zudem werden die Angelgeräte gestellt, was einen weiteren Vorteil verkörpert. Wer sich mit der Materie nicht auskennt und dann Fliegenrute, Fliegenrolle und Fliegenschnur im Angelgeschäft kauft, tätigt mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Fehlkauf. Da ist es von Vorteil, wenn man erst einmal die Möglichkeit hat, das Angelgerät vom Profi zu werfen und sich dann erklären zu lassen, worauf es bei der Zusammenstellung der Fliegenfischerausrüstung ankommt.

Es ist ganz leicht, entsprechende Kurse zu finden. Unter anderem besteht die Möglichkeit, einen Fliegenfischerkurs bei Jochen Schweizer zu buchen. Der Kurs findet in Österreich statt und zeichnet sich dadurch aus, dass im Bedarfsfall nicht nur die Angelgeräte gestellt werden, sondern auch eine Vermittlung aller grundlegenden Wurftechniken erfolgt. Sofern der Angeltag erfolgreich verläuft, können außerdem selbst gefangene Fische mitgenommen werden.

Eine weitere Besonderheit des Kurses besteht darin, dass er auch das Thema Fliegenbinden abdeckt. Ob man sich damit näher beschäftigen bzw. später eigene Köder binden möchte, ist natürlich ein eigenständiges Thema. Allerdings schadet es nicht, sich zumindest einmal angesehen zu haben, wie Fliegen gebunden werden.