Erste Angeltour am vergangenen Wochenende

Obwohl die Angelsaison schon begonnen hat, war dieses Jahr noch nicht besonders viel mit Fischen. Das wesentliche Problem ist das Wetter: Etliche Gewässer sind immer noch zugefroren und daher nur schwer oder eben auch gar nicht zu befischen. Am Wochenende wollten wir aber dennoch die Fliegenruten im Einsatz sehen und beschlossen daher, an einen Forellensee in Frankreich (in Grenznähe) zu fahren.

Französische Angelgewässer sind im Frühjahr gleich aus zwei Gründen interessant. Da wären zunächst die Schonzeiten, die zumindest aus Sicht der Angler großzügiger ausgelegt sind. Zum anderen ist es am Rhein einfach etwas wärmer. Der Frühling zeigt sich dort schon früher, was ein immens großer Vorteil ist.

Nun bin ich jemand, der im Grunde nie ohne Bargeld das Haus verlässt. Aber am Samstag musste es schnell gehen und ich dachte, dass wir mit dem Sprit problemlos bis nach Frankreich und wieder zurückkommen. Nur leider hatte der Kollege im Vorfeld nicht mehr getankt und selbst auch nur wenig Geld mitgenommen. Das Ende vom Lied: Wir standen kurz vor der Grenze und hatten fast keinen Sprit mehr.

Am Ende ging noch alles gut, weil ich meine Tankkarte für Esso gezückt habe. Sie ist zwar für geschäftliche Fahrten gedacht, doch im Notfall ist es wichtiger, dass am Ende genug Sprit im Tank ist - mein Chef wird das schon verstehen, immerhin hat er mir als Fuhrparkmanager die Karte ausgehändigt. Wer als Angler viel mit dem Auto unterwegs ist, sollte daher in Erwägung ziehen, bei www.tankkartenservice.de eine eigene Karte zu beantragen. Für mehr Informationen bitte einfach die verlinkte Seite besuchen. In bestimmten Situationen kann solch eine Karte ungemein hilfreich sein. Allerdings kann solch eine Karte nur gewerblich genutzt werden bzw. steht sie nur Unternehmen und deren Fahrern oder eben Fuhrparkmanagern zur Verfügung.

Zu diesem Thema möchte ich ergänzen, dass es auch nicht schadet, das passende Auto zu fahren. Geräumig muss es natürlich sein, allerdings benötigt man deshalb nicht gleich einen Geländewagen. Ein moderner Kombi ist häufig das beste Anglerauto: Er verspricht jede Menge Stauraum und kann mit entsprechender Motorisierung sparsam gefahren werden. Ich kann mir deshalb gut vorstellen, dass man nächstes Auto zum Beispiel ein Volvo wird.

Das Fischen selbst war übrigens in Ordnung. Die großen Fänge sind zwar ausgeblieben, aber ein paar Forellen in Portionsgröße konnten wir im Verlauf des Tages überlegen. Ein Angler, der ebenfalls aus Deutschland kommt, befand sich in der Lage, einen stattlichen Zander zu überlisten. Das hat uns beeindruckt, denn mit solchen großen Streamern hätten wir uns nicht getraut zu fischen.