Wenige Anglerknoten reichen aus, um gut binden zu können

Es lohnt sich, die wichtigsten Anglerknoten können. Wer in Sachen Knotenkunde fit ist, kann Angelschnüre, Vorfächer und auch Angelhaken sicher knoten.

Immer weniger Angler befinden sich heutzutage noch in der Lage, ordentliche Knotenverbindungen herzustellen. Wenn es darum geht, Vorfachhaken an die Hauptschnur zu bringen, wird meist auf Wirbel / Karabiner zurückgegriffen. Die fertig gebundenen Angelhaken verfügen über eine Schlaufe, wodurch ein komfortables Einhängen ermöglicht wird. Dabei ist es immer von Vorteil, wenn man die wichtigsten Angelknoten beherrscht, um selbst zuverlässige Verbindungen herstellen zu können.

Im Grunde fängt es bereits mit dem Wirbelknoten an. Wer den Karabiner nicht vernünftig an seine Angelschnur knotet, verringert die Tragkraft. Folglich ist es wichtig, zumindest ein paar grundlegende Knoten zu beherrschen. Auch in weiteren Situationen kann es von Vorteil sein, Knotenverbindungen sicher herzustellen.

Wenige Anglerknoten sind auch in Ordnung

Wenn man sich mit dem Thema Knotenkunde ein wenig genauer beschäftigt, wird man relativ schnell feststellen, dass eine Vielzahl verschiedener Anglerknoten existiert. Einige Neulinge erschrecken sich zunächst einmal, weil sie Angst davor haben, all diese Knoten erlernen zu müssen. Dabei ist dies gar nicht erforderlich. Es reicht aus, die wichtigsten bzw. ein paar grundlegende Knoten zu beherrschen, damit man beim Angeln bestens gerüstet ist und beispielsweise unterschiedliche Schnüre miteinander verbinden kann.

Welche Knoten am besten sind, lässt sich im Allgemeinen nicht sagen. Die Auswahl ist groß und letztlich muss jeder Angler für sich selbst entscheiden, welche Angelknoten er erlernen möchte. Am besten ist es, sich die einzelnen Knoten näher anzusehen und sich mit deren Einsatzzweck zu beschäftigen. Außerdem sollte man in Erfahrung bringen, wie es um die jeweilige Tragkraft bestellt ist - denn einige Knoten können die Tragkraft einer Angelschnur oder Vorfachschnur maßgeblich verringern.

Knoten immer wieder üben

Am besten ist es, wenn man sich die Knoten nicht nur ansieht, sondern auch gezielt übt. Der Aufwand ist längst nicht so groß, wie viele Leute annehmen. Man sollte einfach anfangen und verschiedene Anglerknoten testen. Ein gutes Buch aus dem Bereich der Knotenkunde schadet keinesfalls. Ansonsten besorgt man sich entsprechende Artikel oder Fachbeiträge aus Angelmagazinen, in denen die wichtigsten Knoten vorgestellt wurden.

Im Wesentlichen reicht es aus, mindestens drei bis vier Knoten sicher zu beherrschen. Hierbei sollte es sich um Knoten handeln, die zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt werden. Das eigentliche Binden sollte man ruhig häufiger üben. Anfangs mag dies sehr kompliziert wirken, doch wenn man oft genug geübt hat, befindet man sich in der Lage, erstklassige Knoten schnell herzustellen. Profis benötigen nur wenige Sekunden, um beispielsweise Vorfächer miteinander zu verbinden oder Fliegen an das Vorfach zu knüpfen.

Besonders Fliegenfischer sollten sich mit dem Thema Knotenkunde auseinandersetzen. Denn gerade in diesem Bereich ist es auch heutzutage immer noch üblich, dass viele Schnurverbindungen per Knoten hergestellt werden.