Einführung und Übersicht Brandungsangeln

Möchte man von der Küste aus Meeresangeln, so sollte man über entsprechendes Wissen sowie Erfahrung verfügen. Hier findet Ihr eine Einführung zum Thema Brandungsangeln.

Man muss zum Meeresangeln nicht zwangsweise mit dem Boot hinaus fahren. Wer nicht mit dem Kutter hinaus fahren kann oder möchte, der kann genauso gut vom Ufer beziehungsweise von der Brandung aus angeln.

Wer noch keine Erfahrung beim Brandungsangeln sammeln konnte, der sollte sich im Vorfeld in die Materie einarbeiten. Von der Küste aus zu angeln ist etwas völlig anderes, als beispielsweise an einem ruhigen Sew. Wind, Wellengang und stolze Distanzen, die es beim Auswerfen zu überwinden gilt, sind Herausforderungen, die so manchen Angler schon zur Verzweiflung gebracht haben. Entweder liest man entsprechende Literatur oder man erkundigt sich bei erfahrenen Brandungsanglern, ob man diesen beim Angeln über die Schulter schauen darf und ob sie ein paar Tipps parat haben.

Angelausrüstung beim Brandungsangeln

Aufgrund der erschwerten Bedingungen ist es auch erforderlich, dass man eine spezielle Angelausrüstung verwendet. So ist es empfehlenswert, eine Brandungsrute zu verwenden. Brandungsruten haben eine Länge von rund vier Metern und verfügen über ein hohes Wurfgewicht, so dass man extreme Weiten erzielen kann. Dementsprechend muss auch eine Angelschnur gewählt werden, die diesen Belastungen standhalten kann.

Was die Angelrollen betrifft, so kann man sowohl mit Stationärrollen als mit Multirollen fischen. Bei der Auswahl gilt es jedoch beachten, dass die Rollen Meerwasserfest bzw. Meerwasserbeständig sind – denn das Meerwasser kann den Rollen ansonsten sehr zu schaffen machen.

Weil man am Stand nicht immer den besten Untergrund vorfindet, verwenden einige Brandungsangler keine gewöhnlichen Rutenständer sondern Dreibeine. Diese bieten viel mehr Stabilität.

Tipps zum Meeresangeln an der Küste

Natürlich sind beim Brandungsangeln noch zahlreiche weitere Dinge zu beachten. Die wichtigsten sind im Folgenden festgehalten.

Wahl der Angelstelle:
Die meisten Brandungsangler fischen gerne an tiefen Stellen. Zwar kann man diese auch teilweise mit dem Auge erkennen, dennoch ist es besser, wenn man sich eine Gewässerkarte besorgt. Somit lassen sich tiefe Gewässerabschnitte sehr viel einfacher finden.

Angelausrüstung / Zubehör:
Anfängern bzw. Neulingen wird empfohlen, mit einer umfassenden Sammlung an Angelzubehör an der Küste zu erscheinen. Denn gerade unerfahrenen Meeresanglern passiert es sehr häufig, dass ihnen die Montagen reißen, oder dass sie beim Auswerfen massenhaft Grundbleie verschießen.

Gezeiten:
Wer beispielsweise an der Nordsee fischen möchte, muss die Gezeiten zu beachten. Entsprechende Informationen findet man sowohl in den örtlichen Zeitungen als auch im Internet.