Kleine Aue: Wie man dort angeln kann

Wer an der kleinen Aue angeln möchte, sollte sich ein gutes Angelrevier suchen. Vor allem Friedfische wir Karpfen und Brassen sind gut zu fangen.

Vielen norddeutschen Anglern ist die Aue ein begriff. Gemeint ist häufig die große Aue, die letztlich in die Weser mündet. Sie wird zuvor jedoch von der kleinen Aue gespeist - ein Angelgewässer, das häufig unterschätzt wird. Wer sich in der Nähe befindet, sollte dort ruhig einmal ein Glück versuchen. Mir persönlich macht es immer wieder Spaß, dort zu fischen.

Nun ist es so, dass die kleine Aue nicht unbedingt ein fischreiches Gewässer ist - zumindest sind die großen Fänge bei mir bisher noch ausgeblieben. Dennoch kann sich das Ansitzen lohnen. Besonders Brassen und Karpfen führt der kleine Fluss. Allerdings ist das Angebot an Nährstoffen (wegen der zahlreichen angrenzenden Felder) ungemein groß. Daher ist es meiner Erfahrung nach nicht gerade leicht, zu fangen. Vor allem mit Naturködern (Wurm, Made und Brot) gehen einigermaßen gut.

Was Erlaubniskarten betrifft, so hat man es nicht ganz so einfach. Viele Abschnitte gehören Angelvereinen oder der Fluss findet sich auf Privatbesitz wieder. Daher ist kann ich nur dazu raten, jeweils vor Ort bei Touristeninformationen oder Gemeindeverwaltungen nachzufragen bzw. sich nach den Möglichkeiten zu erkundigen. Dort dürfte man problemlos herausfinden können, wer Angelkarten verkauft.

Noch einmal zurück zu den Fischarten. Natürlich sind dort, wo sich Weißfische tummeln, auch Raubfische zu finden. Vor allem Flussbarsche können an die Angel geraten, wobei man mit viel Glück auch ab und an mal einen Hecht fangen kann. Ob Spinnfischen erlaubt ist, hängt wieder vom Abschnitt ab. Ich selbst durfte es schon mit der Spinnangel probieren, wobei ich dabei noch kein Erfolg hatte. Daher setze ich beim Angeln an diesem Gewässer meistens bewusst auf Naturköder.