Angeln am Rhein

Das viele Angler am Rhein angeln möchten ist nicht verwunderlich, schließlich hat der Fluss ein großes Einzugsgebiet. Hier findet Ihr Rhein-Informationen für Angler.

Mit einer Länge von 1320 Kilometern zählt der Rhein zu den größten Flüssen Europas. Gleichzeitig handelt es sich bei ihm um Europas am stärksten befahrene Wasserstraße. Er entspringt in den Alpen und mündet in die Nordsee. Des Weiteren ist anzumerken, dass er durch fünf Länder führt, nämlich durch die Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Deutschland und die Niederlande.

Der Rhein – ein beeindruckender Fluss

Aufgrund seiner Länge und dem damit verbundenen Einzugsgebiet gibt es natürlich unzählige Menschen, die am Rhein angeln gehen oder dort zumindest einmal angeln möchten. Für Angler ist der Rhein auf jeden Fall sehr interessant: Laut der Online Enzyklopädie Wikipedia, beherbergt der Rhein derzeit 63 Fischarten (Stand Juli 2007). Besonders hervorzuheben ist der Lachsbestand. Sowohl am Rhein als auch an dessen Nebenflüssen hat sich der Lachsbestand in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt.

Aufgrund des großen Artenvorkommens kommt eigentlich jeder Angler auf seine Kosten. Ganz egal ob man auf Friedfisch oder Raubfisch angeln möchte – im Prinzip ist alles möglich. Was die Friedfische angeht, so wird der Rhein vor allem von Brassen und Barben dominiert, bei den Raubfischen sind es Hecht und Zander.

Gastkarten / Erlaubniskarten

Ein äußerst langer Streckenabschnitt des Rheins führt durch Nordrhein-Westfahlen. Vor allem für „Rhein-Neulinge“ ist dieser Streckenabschnitt sehr interessant. Denn die Nordrhein-westfälische Rheinfischereigenossenschaft bietet einen so genannten Generalschein an, mit dem man am gesamten Streckenabschnitt, der durch NRW fließt, angeln kann. Dieser Generalschein hat eine Gültigkeit von einem Kalenderjahr und kostet gerade einmal 32 Euro. Diesen Schein kann man direkt vor Ort in Tabak- und Angelgeschäften erwerben. Der Generalschein gilt übrigens auch für einige Rheinarme – allerdings ist zu beachten, dass manche Rheinarme auch zu Vereinsgewässern zählen, für die eigene Erlaubniskarten erworben werden müssen.

Hinweise und Tipps

Aufgrund der Schifffahrt müssen Angler stets mit einem starken Wellengang rechnen. Beim Montieren der Angel gilt es den Wellengang zu berücksichtigen, denn nicht alle Angelmontagen können diesen „Erschütterungen“ standhalten. Zudem ist der Rhein sehr strömungsreich. Sowohl im Uferbereich, als auch am Untergrund herrschen stellenweise sehr starke Strömungen. Gerade Neulinge sollten sich deshalb Angelplätze suchen, an denen die Strömung nicht so stark ist, wie zum Beispiel an Buhnen.

Auf mehreren Angelseiten wird darüber berichtet, dass „Angeln am Rhein“ oftmals bedeutet, dass man sich mit der Wollhandkrabbe herumplagen muss. Diese sind dafür bekannt, dass sie Grundanglern das Leben schwer machen, indem sie ihnen ständig die Köder vom Haken klauen. Als Angeltipp wird empfohlen, dem Köder etwas Auftrieb zu verleihen, damit er nicht direkt auf dem Bodengrund liegt sondern darüber schwebt und somit nur noch von den Fischen, aber nicht mehr von den Krabben aufgenommen werden kann.