Angeln am Stausee in Schömberg

Auch Gastangler dürfen am Stausee in Schömberg fischen. Erfahren Sie hier, was das Gewässer zum Angeln alles zu bieten hat.

Auch auf der Schwäbischen Alb besteht tatsächlich die Möglichkeit, ein Angelgewässer zu finden. Eines der etwas größeren Gewässer ist der Stausee in Schömberg. Um einen riesigen See handelt es sich zwar nicht, doch für den einen oder anderen Angelausflug kann er durchaus herhalten. Der See befindet sich direkt bei Schömberg und ist mit dem Auto relativ gut zu erreichen.

In erster Linie wird das Gewässer vom Angelverein genutzt, doch Gastangler können auch zum Zug kommen. Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Um Angeln zu dürfen, muss man entweder in Schömberg bzw. dem oberen Schlichemtal oder Balingen in wohnhaft sein - die zugehörigen Ortsteile zählen auch. Sollte sich der Wohnort woanders befinden, gilt es als Gast der Stadt zu sein. Konkret bedeutet dies, als Tourist in der Stadt übernachten zu müssen. Gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises kann man Angelkarten bzw. Erlaubnisscheine kaufen. Die Karten gibt es entweder direkt an der Ölmühle, einer Gaststätte direkt in Nähe des Gewässer oder im Angelladen Schörzingen (Heramann’s Angelwelt). Das Angeln mit der Tageskarte gestattet es dem Gastangler mit bis zu zwei Angeln zu fischen. Die Angelkarte kostet 13 Euro zzgl. 2 Euro Pfand, die bei Rückgabe der ausgefüllten Karte erstattet werden (Stand 2010).

Was die Fischarten betrifft, so hat der Stausee eine Menge zu bieten. Im Endeffekt dürfte jeder Angler auf seine Kosten kommen. Neben guten Karpfen warten auch Raubfische wie und Zander darauf, gefangen zu werden. Das Spinnfischen ist gestattet, so dass man ruhig einmal zu Gummifisch oder Hecht Wobbler greifen kann.

Allerdings sollte man wissen, dass der See gerade an den Wochenenden und vor allem bei gutem Wetter ordentlich von Spaziergängern aufgesucht wird. Falls man es beim Angeln ein wenig ruhiger haben möchte, sollte man seine Angelstelle gezielt auswählen bzw. auf die Fußgängerwege achten. Außerdem befinden sich Parkplätze (sofern man mit dem Auto anrückt) nicht unmittelbarer Gewässernähe. Ein paar hundert Meter Fußweg muss man in Kauf nehmen, weshalb ist immer gut ist, mit einer kompakten Angelausrüstung an den Start zu gehen. Diese sollte übrigens unbedingt einen Kescher beinhalten: Der Gewässerwart legt großen Wert darauf, dass Fische grundsätzlich mit dem Kescher entnommen werden.