Angeltipp: trotz Strömung anfüttern

Beim Anfüttern stellt die Strömung eine der größten Herausforderungen dar. Doch mit einem kleinen Trick, kann man auch bei starker Strömung zielgenau anfüttern und das Lockfutter bleibt liegen.

Viele Angler kennen das Problem: beim Stippfischen am Fluss nimmt die Strömung das angefütterte Lockfutter viel zu schnell mit und verteilt es unsinniger Weise auf eine große Fläche. Es kann also ganz schnell passieren, dass die Fische vom eigentlichen Köder eher weggelockt werden, als dass sie zu ihm geführt werden. Aber das muss nicht sein: mit einem einfachen Angeltrick lässt sich das verhindern.

Es ist ratsam, das gewünschte Lockfutter bereits 24 Stunden vor dem eigentlichen Angeltag oder sogar noch früher anzumischen und mit Wasser versetzen um es anschließend einzufrieren. Am Angelplatz angekommen versenkt man dann den gefrorenen Futterklumpen an der gewünschten Stelle. Dieser setzt dann von Zeit zu Zeit das Lockfutter frei.

Noch ein Hinweis und kleiner Angeltipp. Eis hat eine geringere Dichte als Wasser im flüssigen Zustand und schwimmt logischerweise oben, deshalb sollte man ein paar Steine unter die Futtermischung geben, damit der Futterklotz nicht anschließend an der Oberfläche treibt. Am besten man gibt die Futtermischung mitsamt den Steinen in eine Tupperschüssel, dann ist das ganze gut zu transportieren und außerdem erhält man einen praktischen Lockfutterwürfel. In einem älteren Bereicht einer Angelzeitschrift war auch einmal von einem Angler zu lesen, der das Lockfutter in Eistüten eingefroren hat, denn angeblich soll die Waffel ebenfalls ein gutes Lockmittel sein.