Futtermischung und Lockfutter selber herstellen

Weshalb teueres Lockfutter kaufen wenn man sich eine eigene Futtermischung mixen kann? Die Herstellung von eigenem Fisch- bzw. Lockfutter ist nicht teuer und außerdem ganz einfach.

Beim Stippfischen benötigen die meisten Angler Unmengen an Lockfutter. Zahlreiche Stippfischer kaufen ihre Futtermischungen stets im Handel, obwohl man eine Lockfuttermischung oder Teigmischung auch problemlos selbst herstellen kann. Die Herstellung ist ganz einfach und zu dem auch sehr günstig, so dass man in Zukunft sein Geld anderweitig in Angelzubehör investieren kann.

Eigenes Lockfutter herstellen

Im Grunde genommen muss man nur eine Grundmischung herstellen. Diese kann zu einem späteren Zeitpunkt nach belieben mit weiteren Duft- oder Geschmackstoffen versehen. Da die meisten Futtermischungen im Handel in größeren Mengen wie zum Beispiel in 5 Liter Eimern angeboten werden, macht es Sinn ebenfalls solch große Futtermengen herzustellen - ansonsten müsste man ständig neues Lockfutter anfertigen.

Als Grundmischung dient Zwieback oder altes, getrocknetes Brot. Zwieback hat den Vorteil, dass er sich er sehr leicht zerkleinern lässt und auch gute Formeigenschaften aufweist, wenn des später darum geht, Teigkugeln zu formen. Das getrocknete Brot weist fast noch bessere Formeigenschaften auf, ist aber nicht so einfach pulverisieren. Den Zwieback zerbricht man einfach und zerbröselt ihn von Hand. Mit dem Brot ist das nicht möglich. Am besten funktioniert es, wenn man es in sehr dünne Scheiben schneidet, und diese trocknen lässt. Wenn die Brotscheiben steinhart sind, lassen sie sich gut zerbrechen. Aber auch dann lassen sie sich meist nur schwer zerbröseln. Am besten pulverisiert man das Brot oder den Zwieback im Futtereimer, unter Zuhilfenahme eines schweren Steins.

Als weiterer Bestandteil für die Basismischung können Haferflocken dienen. In der Regel gibt man sie direkt zur Basismischung. Aber man kann auch die Haferflocken zu Pulver verarbeiten – besonders gut funktioniert das mit einer Kaffeemühle.

Noch ein kleiner Tipp zum Abschluss: viele Angler meinen es beim Anfüttern etwas zu gut. Häufig wird zu viel angefüttert, so dass große Mengen des Lockfutters am Bodengrund liegen bleiben und nach einiger Zeit vergammeln. Das ist eine unnötige Gewässerbelastung, die nicht unbedingt sein muss - deshalb bitte immer in Maßen anfüttern.