Aale Räuchern geht ganz einfach

Angler, die erstmalige ihre Aale räuchern wollen, suchen oft eine Anleitung. Hier erfahren Sie, wie man vorgeht, um leckeren Räucheraal zu machen.

Wenn es um die Zubereitung von Aal geht, steht für die meisten Angler fest, dass geräucherte Aale einfach am besten schmecken. Da braucht man sich nicht wundern, wenn immer mehr Angler den Wunsch verspüren, selbst einmal den Räucherschrank anzuwerfen und diesen leckeren Fisch zu räuchern. Allerdings bleibt es oftmals beim Wunsch, weil die Leute nicht wissen, wie man beim Räuchern vorgeht. Eigentlich ist dies sehr schade, es ist nämlich nicht schwer, Aale zu räuchern.

Beim Aal ist Heißräuchern am besten

Beim Fische Räuchern muss man zwischen dem Heißräuchern und dem Kalträuchern wählen. Beim Aal ist es ratsam, sich für das Heißräuchern zu entscheiden. Es geht schneller und viele Angler sind außerdem der Meinung, dass es auch besser schmeckt. Das eigentliche Räuchern nimmt maximal zwei Stunden an Zeit in Anspruch. Danach gilt es die Fische noch abkühlen zu lassen - dem Verzehr steht dann nichts mehr im Wege.

Beim Heißräuchern wird anfangs richtig Feuer gemacht. Die Temperatur im Räucherofen oder im Räucherschrank sollte ca. 110 bis 120 Grad Celsius erreichen. Der vollständig ausgenommene Fisch (auch die Kiemen müssen entfernt werden) wird am Räucherhaken (bitte nur Haken aus Edelstahl wählen) über dem Feuer aufgehängt. Das Ziel ist es, die Aale zu garen. Am Bauch bzw. an der Haut ist gut zu erkennen, wenn die Fische gar sind. Die Haut platzt leicht auf. Dann gilt es die Temperatur zu senken. Holz und Räuchermehl werden nachgelegt, wobei die Flammen erstickt werden müssen. Das Sägemehl muss möglichst langsam verglühen, damit es schön raucht. Während das Garen rund 20 Minuten dauert, gilt es nun weitere ca. 60 bis 90 Minuten zu warten. Die Temperatur im Räucherofen sollte zwischen 50 und 60 Grad Celsius liegen. Mit Räuchergewürzen kann die Geschmack beeinflusst werden.

Der Räucheraal und seine Vorbereitung

Damit das eigentliche Räuchern gelingt und die geräucherten Aale späte auch schmecken, ist es ungemein wichtig, ein paar Vorbereitungen zu treffen. Wie schon gesagt wurde, gilt es die Fische im Vorfeld vollständig bzw. mitsamt den Kiemen auszunehmen. Des Weiteren gilt es sie in eine Salzlake einzulegen. Das Einlegen ist sehr wichtig, damit die Haltbarkeit erhöht wird. Außerdem verbessert es den Geschmack.

Die Lake kann man selber machen, indem man Salz in Wasser gibt. Eine geschälte Kartoffel kann als Anzeiger für den Salzgehalt verwendet werden: Man gibt so lange Salz hinzu (dabei das Umrühren nicht vergessen), bis die Kartoffel an die Oberfläche steigt. Die Fische müssen von der Lake vollständig bedeckt sein. Darin sollten sie ca. zehn Stunden bleiben. Anschließend werden sie oberflächlich mit Wasser gereinigt und getrocknet. In einigen Anleitungen wird zum Einsalzen geraten, das als Alternative zur Lake dient. Doch das bessere Ergebnis erzielt man mit der Salzlake.

All dies mag eventuell etwas kompliziert klingen, doch im Grunde ist das Aale Räuchern wirklich nicht sehr schwierig. Am besten fängt man einfach mal an, um erste Erfahrungen zu sammeln. Nachdem man häufiger geräuchert hat, weiß man genau, wie man das beste Ergebnis erzielt bzw. der Räucherfisch so richtig lecker wird.