Fische räuchern und dabei ein leckeres Ergebnis erzielen

Angler, die ihre Fischer räuchern möchten, haben es eigentlich ganz leicht. Heißräuchern und Kalträuchern ist schon mit geringem Aufwand möglich.

Ein guter Angler ist unter anderem daran zu erkennen, dass er ordentlich Fisch mit nach Hause bringt. Ab und an werden auch schon mal größere Fischmengen erreicht, weshalb sich schnell die Frage nach neuen Rezepten und Formen der Zubereitung stellt. Schließlich darf ein wenig Abwechslung in der Küche nicht fehlen.

Eine der besten Formen der Fischzubereitung ist das Räuchern. Allerdings müssen sich viele Leute eingestehen, dass sie überhaupt nicht wissen, wie das Räuchern funktioniert. Deshalb trauen sie sich an dieses Thema auch nicht heran, was genau genommen sehr schade ist. Denn im Grunde ist es gar nicht so schwer, Fische auf diese Weise zu behandeln. Sie werden haltbar gemacht und schmecken auch noch richtig gut. Wer Interesse hat, sollte daher gar nicht erst überlegen, sondern sich einen Räucherofen sowie das zugehörige Räuchermehl besorgen. Sofern Fisch vorhanden ist, kann es auch schon losgehen.

Heißräuchern ist meistens am besten

Das Räuchern wird schon seit geraumer Zeit praktiziert und diente in erster Linie zur Steigerung der Haltbarkeit. Nicht nur Fisch, sondern auch anderes Fleisch konnte länger haltbar gemacht werden. Am leichtesten gestaltet sich die Umsetzung, wenn man sich für das so genannte Heißräuchern entscheidet. Bei dieser Methode wird mit einer vergleichsweise hohen Temperatur gearbeitet. Die Fische werden dabei relativ schnell gegart und sich auch garantiert durch. Bei den Fischarten hat man im Grunde freie Wahl. Besonders die Forelle und der Aal werden gerne geräuchert. Aber auch ganz andere Fischarten, wie Barsch, Hecht, Karpfen, Saibling und Wels können im Räucherofen behandelt werden.

Vor dem Räuchern muss der Fisch mit Salz behandelt werden. Das Salz ist enorm wichtig, da es maßgeblich zur Haltbarkeit beiträgt. Nach dem Räuchern sind die Fische mehrere Tage lang haltbar, so dass man das Fischfleisch nicht mehr einfrieren muss. Wie lange die einzelnen Fische haltbar sind, kommt ganz auf deren Frischegrad sowie den eigentlichen Räuchervorgang an. Wer ein paar Mal selbst geräuchert hat, weiß meist sehr schnell, wie lange seine Räucherwaren anschließend haltbar und dementsprechend auch genießbar sind. Wichtig ist: Auch nach dem Räuchern muss man den Fisch kühl lagern.

Zurück zum Heißräuchern. Wie schon erwähnt wurde, wird hier mit relativ hoher Temperatur gearbeitet. Wenn die Fische erst garen möchte, erhitzt man den Räucherofen oder die Räuchertonne auf ca. 90 Grad Celsius. Nach ca. einer halben Stunde kann mit dem eigentlichen Räuchern begonnen werden. Bei einer Temperatur von gut 50 bis 60 Grad Celsius werden die ausgenommenen Fische oder Fischfilets zwischen 45 und 120 Minuten geräuchert.

Kalträuchern dauert sehr viel länger

Eine andere Möglichkeit ist das Kalträuchern. Hier wird mit einer sehr niedrigen Räuchertemperatur gearbeitet, die nicht über 25 Grad Celsius liegen sollte. Solch ein Räuchervorgang benötigt viel Zeit. Gut 10 Stunden dauert das Räuchern. Zur Sicherheit bzw. zur Abtötung möglicher Schädlinge, die sich im Fischfleisch befinden, sollten die Fische bei ordentlicher Temperatur mehrere Tage lange eingefroren werden.

Räuchergewürze sorgen für den richtigen Geschmack

Es gibt Räuchermehl, das bereits um Gewürze angereichert wurde. Allerdings ist dies nicht immer der Fall. Dann ist es erforderlich, selbst Gewürze zu kaufen. Auf welche Gewürze oder Gewürzmischungen man zurückgreift ist letztlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Am besten ist es, wenn man verschiedene Gewürze kauft und damit experimentiert. Anfangs kann man ja kleinere Mengen kaufen, auch wenn sie dann nicht immer so günstig sind. Sollte die Auswahl im Angelgeschäft nicht überzeugen, sieht man sich einfach in Onlineshops um.

Ob man nun mit einem Räucherofen oder mit einer Räuchertonne arbeitet, ist im Endeffekt eine Frage des persönlichen Geschmacks sowie der Anzahl der Fische, die geräuchert werden sollen. Wenn es beispielsweise darum geht, eine sehr kleine Anzahl an Filets zu räuchern, kann es womöglich sogar ausreichend sein, auf einen Tischräucherofen zurückzugreifen. Übrigens muss sich auch nicht jeder Angler eine solche Ausstattung zulegen. Mit guten Angelfreunden kann man sich die Ausrüstung auch teilen und somit die Anschaffungskosten reduzieren.