Wie Angler gutes Spaltblei kaufen

Beim Spaltblei bzw. Bleischrot treffen Angler häufig schlechte Entscheidungen. Man sollte nur hochwertiges Angelblei kaufen, das die Angelschnur schont.

Wenn von klassischem Angelblei die Rede ist, ist damit fast immer Spaltblei gemeint. Einige Angler bezeichnen es auch als Bleischrot oder als Splitshot. Im Endeffekt sind die kleinen Bleikugeln gemeint, die über kleine Schlitze verfügen und somit auf die Angelschnur geklemmt werden können.

Bei den meisten Angelmontagen gelten die kleinen Bleikugeln als unverzichtbar. Sie werden in erster Linie als Gewicht verwendet, damit eine ausreichende Wurfweite erzielt wird. Aber auch als Stopper werden sie manchmal eingesetzt. Fakt ist, dass sie eine enorm wichtige Rolle einnehmen. Gerade um Posen richtig auszubleien bzw. zu tarieren, wird das Bei benötigt.

Nun könnte man eigentlich meinen, dass es nicht besonders schwierig ist, dieses Angelzubehör zu kaufen. Doch wenn es darum geht, die Angelausrüstung um neues Angelblei zu ergänzen, werden erstaunlich viele Fehler gemacht. Zahlreiche Angler greifen daneben und kaufen Blei, das sich ein Profi niemals an die Schnur klemmen würde.

Im Großen und Ganzen gibt es zwei Fehler, die Angler machen können. Der erste Fehler besteht darin, keine gute Selektion zu erwerben. Es ist immer gut, Bleidosen zu kaufen, die Spaltblei in den verschiedensten Größen bereithalten. Um ordentlich ausbleien zu können, geht es gar nicht anders. Der zweite Fehler besteht darin, dass viele Petrijünger bewusst sehr günstiges bzw. regelrecht billiges Blei kaufen, weil sie sich der bestehenden Unterschiede nicht bewusst sein. Dabei gibt es Unterschiede und zwar besonders bei der Verarbeitungsqualität und bei der Festigkeit. Grundsätzlich ist es ratsam, möglichst weiches Blei zu kaufen. Es lässt sich viel besser an die Schnur drücken und gibt zugleich besser nach, wodurch die Angelschnur nicht beschädigt wird. Billige Blei schneidet die Schnur oftmals ein, wodurch sich die Tragkraft verringert.