Angeln mit Guide: Warum es sich lohnt

Mit einem Guide zum Angeln zu gehen, kann sich richtig lohnen. Dies gilt nicht nur für das Fliegenfischen, sondern auch für andere Angelmethoden.

Im Bereich des Fliegenfischens kommt es relativ häufig vor, dass Angler nicht allein losziehen, sondern sich am Angelgewässer von einem Guide begleiten lassen. Dies gilt besonders für Angeltouren, die im Ausland unternommen werden. Wenn man nur ein paar Tage an traumhaften Gewässern (wie beispielsweise in den USA, in Kanada oder Neuseeland) verbringen kann, bietet es sich an, Unterstützung von einem Angelprofi in Anspruch zu nehmen. Immerhin kennt dieser die Region ziemlich genau und weiß demzufolge auch, wo die Fische stehen.

Doch nicht nur beim Fliegenangeln, sondern auch in Verbindung mit anderen Angelarten kann sich diese Vorgehensweise lohnen. Gerade beim Spinnfischen ist es durchaus ratsam, diesen Weg zu wählen. Dies gilt übrigens nicht nur für das Fischen an spektakulären Angelgewässern im Ausland, sondern auch im Inland. Wenn man beispielsweise eine bestimmte Angeltechnik erlernen möchte, bietet sich diese Vorgehensweise an.

Was man vom Angelguide lernen kann

Gerade der Lernfaktor wird von zahlreichen Petrijüngern unterschätzt. Dabei kann es sich richtig lohnen, einen Angelkurs zu machen. Im Grunde kann ein Guide genau diese Aufgabe übernehmen: Er vermittelt Fachwissen im Bezug auf eine Fangmethode oder einen Zielfisch, damit seine Klienten sich später in der Lage befinden, selbst erfolgreich zu angeln.

Der andere Grund kann darin bestehen, sich in einer fremden Gegend zurechtzufinden. Vor allem im Ausland ist diese Hilfe manchmal sehr empfehlenswert. In Ländern wie Kanada oder auch in Teilen der USA stößt man teilweise auf riesige Landstriche, durch welche sich die Angelgewässer ziehen. Ohne ortskundige Begleitung kann man dort relativ schnell in Schwierigkeiten geraten. Dies gilt unter anderem für den Kontakt mit Wildtieren, wie Wölfen oder Bären. So mancher Angler würde ohne Begleitung durch einen Angelguide in Panik geraten oder schwerwiegende Fehler machen, die ihn im schlimmsten Fall das Leben kosten.

Den Guide zum Angeln immer gezielt auswählen

So sinnvoll es auch sein mag, sich beim Fischen von einem Guide begleiten zu lassen - im Endeffekt ist diese Entscheidung nur dann richtig, wenn man auf den richtigen Begleiter setzt. Dieser Punkt ist nicht zu unterschätzen: Schon seit mehreren Jahren ist festzustellen, dass sich immer mehr Leute als Guide versuchen und der Meinung sind, auf diesem Weg ein paar zusätzliche Euro verdienen zu können. Doch manchmal sind diese Leute nicht sehr erfahren und somit auch ihr Geld nicht wert. Daher ist es immer gut, wenn man im Vorfeld eine gezielte Auswahl vornimmt.

Bei Touren im Ausland hat man es oftmals leichter, als im Inland. In Ländern wie Kanada darf eine Person beispielsweise nur dann als Fishingguide arbeiten, wenn sie sich dafür qualifiziert bzw. eine entsprechende Ausbildung durchlaufen hat. In Deutschland gibt es derartige Qualifizierungsprogramme nicht, weshalb man als Interessent unbedingt aufpassen sollte. Übrigens sagt der Preis nichts über die Qualität aus. Einige Guides setzen enorm hohe Kosten fest, obwohl die Leistung nicht stimmt.