Entenbürzelfett zum Fliegenfischen richtig kaufen

Wer guten Fliegenfett sucht, setzt am besten ganz klassische auf Entenbürzelfett. Wichtig ist es dabei, im Angelgeschäft nur ausgesuchte Qualität zu kaufen.

Auch wenn die Trockenfliege so gebunden ist, dass sie die Wasseroberfläche ideal ausnutzt und nicht so schnell untergehen kann, tritt dieser Fall dennoch recht häufig ein. Die Kunstköder nehmen mit der Zeit relativ viel Wasser auf. Zwar kann man sie mit gezielten Würfen vom Wasser befreien, aber dennoch setzen sie auf dem Wasser nicht unbedingt schön auf oder sie gehen sogar unter. Deshalb führt der erfahrene Fliegenfischer stets ein Fläschchen Fliegenfett bei sich, mit welchem er die Schwimmfähigkeit seiner Fliegen deutlich verbessern kann.

Mittlerweile stößt man im gut sortierten Fachhandel auf verschiedene Produkte, die zu diesem Zweck angeboten werden. Zumindest in Angelgeschäften, in denen sich die Inhaber dem Fliegenfischen verschrieben haben, ist die Auswahl zumeist relativ groß. Allerdings gestaltet es sich deshalb nicht immer leicht, das passende Produkt zu finden. So mancher Angler ist überfragt oder gar verunsichert und weiß nicht, was er kaufen soll.

Entenbürzelfett ist immer eine gute Wahl

In solchen Fällen bietet es sich an, keine allzu großen Experimente einzugehen, sondern auf den Klassiker zu setzen. Gemeint ist das so genannte Entenbürzelfett, welches von Fliegenfischern bereits seit Jahrzehnten eingesetzt wird, um die Schwimmfähigkeit der Fliegen zu verbessern. Vor dem Fischen wird der Köder mit einem Tropfen befeuchtet, welchen man anschließend auf der Fliege verreibt. Das Fett stellt sicher, dass die Hecheln sowie auch alle anderen Teile des Köders kein Wasser aufnehmen und somit die Schwimmfähigkeit verbessert wird.

Natürlich kann man auch auf anderes Fliegenfett zurückgreifen. Die Auswahl an Produkten, die von verschiedenen Herstellern stammen, ist relativ groß. Im Handel werden sie auch häufig unter der Bezeichnung Fly Floatant geführt. Auch synthetische Produkte (z.B. basierend auf Silikon bzw. Silikonfett) stehen zur Auswahl, die teilweise sogar empfehlenswert sind. Dementsprechend ist es immer gut, wenn man einfach ausprobiert. Es ist ratsam, auf den Klassiker zu setzen und ein weiteres Produkt zur Ergänzung zu wählen. Der Vorteil der künstlichen Fette kann darin bestehen, dass sie sich bei sehr niedrigen Temperaturen besser auftragen lassen bzw. man die Chance hat, sie tatsächlich aus der Tube oder dem Fläschchen zu drücken.

Auf Qualität setzen und Preise vergleichen

Wer beim Fliegenfett spart, begeht häufig einen großen Fehler. Es lohnt sich, auf Markenqualität zu setzen. Diese muss auch nicht teuer sein. Wer die Preise im Angelhandel vergleicht, wird garantiert günstig einkaufen können. Sollte man bei einem Onlineshop bestellen, beispielsweise weil man anderes Angelzubehör günstig erwerben möchte, bestellt man das Fett einfach mit. Im Endeffekt handelt es sich um ein Verbrauchsprodukt, das man immer gut gebrauchen kann. Da schadet es auch nicht, wenn man ein paar Flaschen auf Vorrat kauft.