Karpfen fangen: So klappt es wirklich

Angler, die ihren ersten Karpfen fangen möchten, wissen häufig nicht, wie man beim Karpfenangeln vorgeht. Dabei ist es eigentlich ganz einfach.

Beim Karpfen handelt es sich um einen Friedfisch, der sehr viele Angler fasziniert. Dies liegt nicht zuletzt an der Größe, die er erreichen kann. Große Karpfen bringen ein stattliches Gewicht auf die Waage und zeichnen sich unter anderem auch dadurch aus, dass sie Drill eine Menge zu bieten haben. Dementsprechend sind vor allem Neulinge daran interessiert, diesen Fisch zu überlisten.

Wenn es darum geht, den ersten Karpfen zu fangen, ist so mancher Angler ein wenig unsicher. Allerdings braucht man dies überhaupt nicht sein. Das Angeln auf Karpfen gestaltet sich relativ einfach. Sofern die Fische in einem Gewässer vorkommen, können sie auch überlistet werden. Man muss nur auf die richtige Angelmethode und einen guten Köder setzen.

Tipps zu Montage und Köder

Es gibt ein paar Angelmethoden, die als etabliert gelten, wenn es um das Karpfenangeln gilt. Dies trifft ganz besonders für das Angeln auf Grund zu. Weil die Karpfen überwiegend am Gewässergrund auf Nahrungssuche sind, gilt es auch dort den Angelköder zu präsentieren. Eine simple Grundmontage auf Basis eines Durchlaufbleis ist eine gute Entscheidung. Aber auch die Selbsthakmontage bietet sich an. Die meisten Neulinge sollten es mit dem Durchlaufblei versuchen, weil diese Montagen einfach aufgebaut sind und die Bisse gut angezeigt werden.

Was den Köder betrifft, so greift man am besten auf Boilies zurück. Hierbei handelt es sich eindeutig um den Karpfenköder Nummer eins. Vor allem wenn an einem Gewässer fischen möchte, an dem auch andere Karpfenangler aktiv sind, bietet es sich an, auf das Boilie zu setzen. Die Fische kennen diesen Angelköder bereits und werden ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit nehmen. Ansonsten bietet es sich an, mit Karpfenteig, Angelwurm (Mistwurm oder Tauwurm) oder notfalls auch Mais zu angeln.

Karpfen fangen mit mehreren Ruten

Das Schöne am Karpfenangeln ist die Tatsache, dass man sich zurücklehnen kann. Es lohnt sich nicht, den Köder alle 20 Minuten einzuholen. Stattdessen lässt man ihn mehrere Stunden an einer Stelle liegen. Um die Aussichten auf Erfolg zu steigern, bietet es sich an, mit mehreren Karpfenangeln zu fischen. Es ist immer gut, zwei bis drei Ruten klar zu machen. Hierbei bietet es sich an, unterschiedliche Köder anzubieten.

Übrigens muss man nicht gleich viel Geld in eine Karpfenausrüstung investieren. Eine Angelrute mittlerer Stärke sowie eine Stationärrolle, die über eine ordentliche Schnurkapazität verfügt, reichen vollkommen aus, um sein Glück am Angelgewässer zu versuchen. Bevor man viel Geld in die Angelausrüstung und das Angelzubehör investiert, sollte man lieber erst einmal Erfahrung sammeln und herausfinden, ob man sich für das Angeln auf diesen Fisch begeistern kann. Die Ausrüstung kann man auch später noch erweitern.