Was dar Karpfenangeln in Frankreich so attraktiv macht

Nach Frankreich zu fahren und dort auf Karpfen zu angeln ist der Traum vieler Angler. Das Karpfenangeln kann sich dort nämlich richtig lohnen.

Auch wenn in Deutschland immer wieder große Karpfen gefangen werden, so gibt es zweifelsfrei Länder, in denen es Angler leicht haben bzw. die Möglichkeit haben, deutlich größere Fische zu landen. Dies gilt besonders für Frankreich, das sich bei Karpfenanglern inzwischen einer sehr großen Beliebtheit erfreut.

Diese Beliebtheit kommt nicht von ungefähr. Zahlreiche Gewässer, die für den Karpfen ideal sind, sowie vor allem auch ein gutes Klima, tragen dazu bei, dass die Franzosen beim Karpfenangeln die Nase vorn haben. Zumindest was die Fangzahlen an großen Fischen betrifft, sieht es in Frankreich gut aus. Kein Wunder, dass so mancher deutsche Karpfenangler darüber nachdenkt, mal nach Frankreich zu suchen und dort sein Glück an einem Karpfengewässer zu versuchen.

Viele Gewässer sind gut zugänglich

Wer in Frankreich angeln möchte, hat es vergleichsweise leicht. Im Vergleich zu Deutschland gelten bei unseren französischen Nachbarn deutlich laschere Gesetze. Einen Angelschein muss man noch nicht einmal vorweisen. Wer über eine gültige Angelkarte verfügt, darf am jeweiligen Gewässer fischen.

Über die Angelkarten sollte man sich im Vorfeld jedoch genau informieren. Die größte Herausforderung beim Karpfenangeln in Frankreich besteht nämlich darin, eine Angelerlaubnis zu erhalten. Im Grunde ist dies nicht schwer, doch weil viele Angler der französischen Sprache nicht mächtig sind, kann es relativ schnell zu Verständigungsschwierigkeiten und womöglich auch zu unnötigen Problemen kommen.

Ganz wie in Deutschland finden sich auch in Frankreich einige Gewässer wieder, an denen man Tageskarten oder Wochenkarten lösen kann. Allerdings ist es üblich, dass Angler eine Jahreskarte lösen. Diese kann mit einer Verbandskarte verglichen werden: Die Karte gilt das gesamte Kalenderjahr über und berichtet zum Angeln an verschiedenen Gewässern. Dies deshalb etwas teurere Karte mag zwar so manchen Angler verärgern, aber dafür kann er im Prinzip jederzeit wieder kommen und erneut fischen.

Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Inzwischen gibt es in Frankreich einige Karpfengewässer, die als sehr gefragt gelten. Zum Teil setzen die Pächter immens hohe Preise für Tageskarten fest. Gerde deshalb ist es wichtig, sich im Vorfeld zu informieren.

Den Befischungsdruck berücksichtigen

Weil das Karpfenangeln in Frankreich mittlerweile sehr verbreitet ist und auch viele Angler aus dem Ausland anreisen, herrscht an zahlreichen Karpfengewässern (vor allem an Baggerseen) oftmals ein hoher Befischungsdruck. Montagen und Köder, die in Deutschland gut fangen, können dort unter Umständen versagen. Deshalb sollten sich Karpfenangler unbedingt gut vorbereiten und ausreichend Köder einpacken. Boilies sollten in verschiedenen Geschmacksrichtungen und Größen mitgenommen werden. Alternative Köder wie Karpfenteig und Wurm sollten auch nicht fehlen, damit man flexibel bleibt.

Wer eine längere Anfahrt hat, sollte darüber nachdenken, ob es sich lohnt, den Angelausflug mit einem Urlaub zu verbinden. Viele der französischen Angelgewässer sind an Campingplätze angeschlossen, sodass man direkt in Gewässernähe günstig übernachten kann.