Die Bienenmade als Köder richtig einsetzen

Als Köder ist die Bienenmade erstklassig. Forellen und viele andere Fische lassen sich bei richtiger Präsentation am Angelhaken gut fangen.

Für zunehmend mehr Angler steht fest, dass sie ohne Bienenmaden gar nicht erst an das Angelgewässer gehen. Dieser Angelköder erfreut sich mittlerweile einer immens großen Beliebtheit, was bei genauer Betrachtung auch nicht verwunderlich ist, denn im Endeffekt ist unumstritten, dass entsprechende Maden einfach gut fangen. Zahlreiche Fische lassen sich gut überlisten.

Einst galt dieser Köder als eine Art Geheimtipp, der gar nicht immer so leicht zu beschaffen war. Dies hat sich geändert: In so gut wie jedem Angelladen ist es mittlerweile möglich, Wachsmottenlarven (dies ist die korrekte Bezeichnung) zu kaufen. Fangen tun die Köder aber trotzdem gut. Auch wenn es inzwischen viele Angler gibt, die mit der Wachsmottenlarve angeln, sind die Fische nicht vorsichtig geworden.

Besonders Forellen lassen sich gut fangen

Was die Preise betrifft, so muss gesagt werden, dass die Bienenmade nicht unbedingt günstig ist. Eine Madendose, die ca. 20 einzelne Maden enthält, kostet je nach Angelshop rund 3,50 bis 5,00 Euro. Dies ist nicht gerade günstig, aber dennoch kann sich der Kauf lohnen. Zumindest wenn man es auf größere Fische wie Forellen abgesehen hat. Regenbogenforellen und Bachforellen nehmen diesen Angelköder sehr gerne. Oftmals werden diese Maden daher auch als Forellenköder bezeichnet.

Sofern man am Forellenteich oder Forellensee angelt, lohnt es sich zweifelsfrei, auf diesen Angelköder zu setzen. In Betracht der Fangmöglichkeiten ist der Preis durchaus gerechtfertigt, zumal sich die Zucht der Larven in der Tat nicht einfach gestaltet. Außerdem ist dieser Köder relativ lange haltbar. Wer seine Wachsmottenlarven trocken und vor allem kühl lagert, kann diese bis zu drei Wochen lang am Gewässer einsetzen. Allerdings ist anzumerken, dass es auch immer ganz darauf ankommt, wie lange die Larven bereits beim Angelhändler in Köderkühlschrank gestanden haben.

Sollte der örtliche Angelladen nicht weiterhelfen bzw. diesen Köder nicht bieten können, besteht übrigens auch die Möglichkeit, der Onlinebestellung. Inzwischen gibt es einige Onlineshops, über die man Lebensköder zum Angeln bestellen kann. Preislich gesehen sind einiger dieser Angebote sogar äußerst attraktiv.

Bienenmade als Köder richtig am Haken befestigen

Angler, die zum ersten Mal mit Bienenmaden fischen, tun sich beim Anködern oftmals ein wenig schwer. Dies liegt vor allem daran, dass die Larven relativ weich und außerdem auch sehr empfindlich sind. Anders als bei klassischen Angelmaden muss man sehr viel vorsichtiger sein. Außerdem fällt auf, dass sie sich im Wasser stark zusammenziehen: Holt man den Köder ein, ist oftmals ein großer Teil des Hakenschenkels zu sehen. Deshalb ist es gut, die Maden mit der Ködernadel aufzuziehen. Somit verschwindet der vollständige Angelhaken im Köder und nur noch die Hakenspitze sieht heraus. Zwar muss man sich nicht zwingend für diese Variante entscheiden, doch gerade um vorsichtige Fische zum Biss zu bewegen, ist die Methode hilfreich.