Wie das Angeln mit Blinker wirklich funktioniert

Das Blinker Angeln kann große Hechte bescheren. Doch viele Angler wissen nicht, wie sie diesen Kunstköder führen müssen. Hier erfahren Sie es.

Wer sich heutzutage in einem Angelshop im Bereich der Kunstköder umsieht, blickt auf eine Auswahl, die nicht größer sein könnte. Heutzutage warten die Hersteller mit riesigen Sortimenten auf. Das Angebot ist im Endeffekt so groß, dass man gar nicht erst jeden Köder kaufen kann. Vor allem im Bereich der Weichplastikköder (Gummifisch und Twister) ist die Auswahl immens.

Dies ist nicht immer so gewesen - und trotzdem befanden sich die Angler in der Lage, Raubfische zu überlisten. Im Grunde ist es so, dass man auch ohne Hightech-Köder große Fische fangen kann. Klassische Köder, wie der Blinker, beweisen dies auch heute noch sehr eindrucksvoll.

Löffelblinker gibt es in unzähligen Variationen

Natürlich hat die Auswahl auch bei diesem Köder ordentlich zugenommen. Wer sich im Angelshop umsieht und einen Löffelblinker kaufen möchte, hat die Qual der Wahl. Unterschiedlichste Größen und Farben stehen zur Auswahl. Wie man sich diesbezüglich entscheidet, ist eine Sache des persönlichen Geschmacks. Üblicherweise hat jeder Angler seine ganz persönlichen Vorliegen, die meist auf Erfahrung beruhen.

Neulinge, die erstmalig mit dem Blinker angeln möchten, sollten es einfach halten. Für den Anfang reicht es vollkommen aus, zwei drei Blinker in verschiedenen Größen und Farben zu besitzen. Der klassische Löffelblinker in silberner Farbe darf nicht fehlen. Gold oder Kupfer sind eine gute Ergänzung. Bei der Größe setzt man am besten auf die goldene Mitte. Eine Nummer größer oder kleiner ist auch nicht verkehrt. Dementsprechend braucht man auch nicht viel Geld in diesen Köder zu investieren. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass diese Kunstköder relativ stark zu Hängern neigen und daher häufig abgerissen werden. Deshalb ist es ratsam, gleich ein paar Blinker auf Reserve zu kaufen. Wer sparen möchte, sucht nach Onlineshops, um von attraktiveren Preisen zu profitieren.

Beim Blinker Angeln zählt die Köderführung

Weil man mit Blinkern in erster Linie auf Hecht fischt, sollte ein ausreichend langes Stahlvorfach nicht fehlen. 30 bis 50 Zentimeter sollte das Stahlvorfach haben. Außerdem sollte ein Wirbel vor den Blinker geschaltet sein, damit er sich besser führen lässt.

Mit dem Blinker allein ist noch lange kein Fisch gefangen. Das entscheidende Kriterium ist die Köderführung. Wichtig ist hierbei die richtige Einholgeschwindigkeit. Anders als bei anderen Kunstködern wie Gummifisch oder Wobbler variiert man die Geschwindigkeit während des Einholens nicht. Man kann die Spinnrute als ruhig halten und dann monoton kurbeln. Wichtig ist eine Sache: Die Geschwindigkeit des Köders muss stimmen. Am besten lässt sich diese ermitteln, indem man den Kunstköder auf Sicht fisch. Man wirft ein bis zwei Meter von sich entfernt möglichst seitlich aus, um den Köder dann seitlich zu führen. Der Köder muss beim Einholen richtig aufblitzen bzw. blinken. Sobald dieser Effekt erzielt wird, hat man das richtige Tempo zum Einholen des Köders gefunden. Dann gilt es nur noch auszuwerfen und das Angelgewässer gezielt abzufischen.