Warum gute Boiliestopper nicht fehlen dürfen

Verschiedene Materialien können als Boiliestopper verwendet werden. Es ist aber auch akzeptabel, die kleinen Stopper im Angelshop zu kaufen.

Ohne Stopper lassen sich Bolies nicht vernünftig am Hair befestigen. Aus diesem Grund greifen viele Karpfenangler auf Boiliestopper zurück, die sie im Angelhandel gekauft haben. Grundsätzlich ist dies eine gute Entscheidung. Im Endeffekt sind die kleinen Stopper ungemein praktisch und außerdem auch günstig. Gegen einen Kauf gibt es daher nichts einzuwenden.

Allerdings gibt es auch Angler, die dies anders sehen. Einige Petrijünger sind der Meinung, dass es keinen Sinn macht, für kleine Plastikteile einen Preis zu bezahlen. Deshalb greifen sie ganz bewusst auf andere Produkte zurück, die als Alternative herhalten müssen. Auch dies ist kein Problem. Letzten Endes gibt es genügend Hilfsmittel, die man ebenfalls zum Befestigen des Köders verwenden kann.

Gummibänder und Stöckchen

So ist es zum Beispiel möglich, einfach einen Gummiring zu zerschneiden. Man schneidet sich kleine Stücke ab, die ca. einen Zentimeter lang sind. Einfacher und günstiger kann man sich Boiliestopper in der Tat nicht selber machen. Ebenso ist es möglich, kleine Stöckchen von Pflanzen abzubrechen bzw. solide Pflanzenstile zu verwenden. Wenn man sie richtig knickt, halten sie ebenfalls sehr gut.

Wie man sich im Endeffekt entscheidet, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. So gibt es zum Beispiel Angler, die beim Karpfenangeln keine Lust haben, erst noch in der Natur nach entsprechenden Hilfsmitteln zu suchen. Statt die Stopper selber zu bauen, greifen sie auf die fertigen Stopper aus dem Angelladen zurück. Dies ist ebenfalls in Ordnung, denn oftmals kostet eine kleine Kunstplatte, die hunderte von Stoppern beinhaltet, nicht mehr als einen Euro.

Bei diesen niedrigen Preisen spielt es im Grunde keine Rolle, wie man sich entscheidet. Lediglich im Hinblick auf die Schonung der Umwelt würde es Sinn machen, auf Plastikstopper oder Gummistopper zu verzichten und stattdessen auf Pflanzenhalme zu setzen, mit denen die Karpfenköder am Boiliehaken fixiert werden. Falls diese im Wasser zurückbleiben, werden sie schnell auf eine ökologische Art und Weise zersetzt.