Gutes Brassen Futter wählen

Mit gutem Brassen Futter lassen sich große Fische anlocken. Es gibt gute Futtermischungen zu kaufen. Man kann es aber auch problemlos selber machen.

Wer große Brassen an die Angel bekommen möchte, muss diese Fische und ihre Verhalten genau kennen. Kleine Fische sind vergleichsweise einfach zu überlisten, doch die großen sind vorsichtig. Deshalb ist es umso wichtiger, beim Brassenangeln sehr gezielt vorzugehen. Dies bedeutet auch, anfüttern zu müssen. Zumindest wird es durch Anfüttern möglich, die Aussicht auf Erfolg maßgeblich zu steigern.

Damit Brassen eine angelegte Futterstelle anschwimmen, muss diese auch wirklich überzeugen. Wenn die Futtermenge stimmt und der Geruch die Brassen neugierig macht, kommen ganze Schwärme angezogen. Dann gilt es an den Randbereichen der Futterzone zu angeln, weil sich dort die großen Exemplare aufhalten.

Brassen Futter ist schnell zubereitet

Im Grunde braucht man gar kein spezielles Brassenfutter, um eine gute Lockwirkung zu erzielen. Es sind zwei Faktoren, die einfach stimmen müssen. Zum einen ist die Konsistenz sehr wichtig. Das Futter muss sich schnell auflösen und eine tolle Wolke oder einen feinen Futterteppich schaffen. Zudem muss die Lockwirkung durch den Geruch überzeugen, damit die Brassenschwärme auch dann angelockt werden, wenn sich die Fische augenblicklich nicht in der Nähe befinden.

Wer auf fertige Futtermischungen setzt, kann im Grunde nicht viel falsch machen. Es ist wichtig, die richtige Menge zu wählen. Diesbezüglich ist anzumerken, dass die meisten Angler unnötig viel Lockfutter zum anfüttern in die Gewässer kippen und sie somit unnötig belasten. Kleine Futterteppiche reichen im Grunde aus. Wichtig ist nur, dass die Futterballen nicht zu fest sind, sondern sich schnell auflösen und im Wasser verteilen.

Lockfutter selber machen

Auf die gekauften Mischungen kann man sich relativ gut verlassen. Allerdings sind sie nicht unbedingt günstig. So mancher Angler zieht es deshalb vor, Lockfutter selber zu machen. Schwierig ist dies nicht: Ein paar einfache Zutaten reichen schon aus, damit man später gute Ergebnisse erzielt. Vor allem Semmelbrösel oder zerriebener Zwieback werden für die Grundmischung benötigt. Diese wird dann noch um einen Duftstoff, wie zum Beispiel Vanillearoma, ergänzt.

Das Mischen gestaltet sich im Grunde sehr einfach und nimmt auch nicht viel Zeit in Anspruch. Wer sich im Lebensmittelhandel ein wenig umsieht und die Zutaten einzelner Händler vergleicht, kann diese günstig beschaffen und somit günstige Mischungen selbst anrühren. Gegenüber dem Einkauf im Angelladen lässt sich bei diesem Brassenfutter eine große Ersparnis erzielen.