Grundfutter richtig präsentieren und erfolgreicher angeln

Beim Grundfutter muss vor allem die Präsentation stimmen. Wer sparen möchte, kann sich das Lockfutter natürlich ganz einfach selber mischen.

Beim Angeln auf bestimmte Fischarten bietet es sich an, auf das Anfüttern zu setzen. Es lassen sich deutlich mehr Fische an die Angelstelle locken, wodurch die Chancen auf große Fänge spürbar steigen. Alles was man benötigt, ist eine zuverlässige Futtermischung, die richtig zu bereitet und dann an die Angelstelle geworfen wird.

Beim Zubereiten geht es vor allem darum, die richtige Konsistenz zu finden. Anfänger rühren den ihr Lockfutter oftmals zu flüssig an. Sie geben zu viel Wasser in die Futtermischung, als dessen Folge sich ein richtiger Teig anfertigen lässt. Formt man darauf Teigkugeln, so lassen werden diese zu fest. Sie lösen sich im Wasser nicht schnell genug auf und erzeugen keinen bereit gefächerten Futterteppich.

Beim Anfüttern kommt es deshalb besonders auf die Vorbreitung an. Die Futtermischung muss einigermaßen klebrig sein: Man muss die Kugeln gut werfen können. Beim Eintritt in das Wasser sollen sich umgehend auflösen und verteilen. Wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, hat man es im Grunde schon geschafft.

Die Dosierung ist ganz wichtig

Ein Fehler, der besonders häufig gemacht wird, besteht darin, dass Angler zu viel Grundfutter in das Gewässer werfen. Doch nur weil man viel Lockfutter an die Angelstelle wirft, werden nicht automatisch mehr Fische angezogen. Zu viel Futter schadet im Endeffekt nur dem Gewässer. Deshalb ist es ratsam, lieber etwas sparsam zu sein. Außerdem spart man aufgrund des geringeren Verbrauchs bares Geld.

Entsprechende Grundmischungen kann man fertig abgepackt im Angelladen kaufen. Man muss sie am Gewässer nur noch mit Wasser anrühren und ggf. um etwas Lockstoff ergänzen. Wichtig hierbei: Im Angelgeschäft sollte man bewusst auf Qualität zurückgreifen. Es ist wichtig, hochwertige Futtermischungen zu kaufen. Denn nur gutes Futter zieht die Fische tatsächlich an.

Grundfutter selber machen

Wer sparen möchte, mischt sich das Angelfutter einfach selbst. Dies ist gar nicht so schwierig, da eigentlich nur ein paar wenige Zutaten benötigt werden. Wichtig sind solide Grundzutaten, wie zum Beispiel Semmelbrösel. Tausende Extras werden gar nicht benötigt. Letztlich treiben sie nur den Preis nach oben - und besser fangen tut man deswegen auch nicht. Die Praxis zeigt, dass einfache Mischungen beim Grundfutter immer noch am besten sind.

Bei den Lockstoffen, die hinzu gegeben werden, gilt es hingegen vorsichtig zu sein. Hier ist es besser, keine Risiken einzugehen und einfach hochwertige Produkte im Angelhandel zu kaufen. Wichtig dabei: Die Dosierung genau einhalten. Viele Angler meinen es zu gut und halten sich nicht an die Empfehlung der Hersteller. Doch ein zu penetranter Geruch kann Friedfische wie Brassen, Karpfen, Rotauge, Rotfeder etc. auch verscheuchen, sodass man überhaupt nicht fängt. Daher sollte man besser vorsichtig dosieren.