Per Gummi Wobbler zum großen Raubfisch

Gummi Wobbler sind inzwischen gefragte Kunstköder. Angler, die große Hechte oder Zander fangen möchten, sollten diese Köder jedoch gezielt auswählen.

Jahr für Jahr präsentieren die Hersteller von Angelgeräten und Angelzubehör neue Produkte, die das Fischen angeblich revolutionieren sollen. Dies gilt besonders für den Bereich der Kunstköder, in welchem immer wieder neue Produkte vorgestellt werden. Neue Köderformen und neuartige Materialien sollen dafür sorgen, dass die Köder noch unwiderstehlicher wirken und somit die großen Raubfische zum Biss bewegen.

Gerade im Bereich der Weichplastikköder (Gummifisch, Twister etc.) gibt es ständig derartige Neuerungen. So kommt es, dass Spinnangler inzwischen auch die Möglichkeit haben, Wobbler zu kaufen, die zumindest teilweise aus Gummi bzw. Weichplastik gefertigt sind. Das Ergebnis ist der so genannte Gummi Wobbler, der inzwischen immer mehr Angler reizt.

Kunstköder mit mehr Beweglichkeit

So mancher Angler, der bereits seit vielen Jahren oder sogar Jahrzehnten mit klassischen Wobblern angelt, wird jetzt sicherlich fragen, weshalb er seine Köderbox um ein paar Gummi Wobbler ergänzen soll, wenn die alten Köder doch auch fangen.

Dies ist eine gute und daher auch berechtigte Frage. Die Hersteller der Angelköder sowie auch viele Angelhändler liefern die passende Antwort - diese Köder sollen noch fängiger sein. Die Begründung ist simpel: Weil die Köder zu einem Teil aus Gummi bzw. aus Weichplastik gefertigt sind, sind sie beweglicher und sollen somit einen größeren Reiz auf Hecht, Zander und auch Barsch ausüben. Außerdem werden sie zum Teil auch als Jerkbaits zum Fischen an der Wasseroberfläche angeboten.

Zum richtigen Gummi Wobbler führt nur das Testen

Ob man am Ende besser fängt, weil man auf derartige Köder setzt, muss jeder Angler für sich selbst herausfinden. Fakt ist, dass man mit diesen Kunstködern in der Tat gut fangen kann. Schon so mancher Raubfischangler konnte kapitale Hechte und Zander überlisten. Es gibt inzwischen auch zahlreiche Videos, in denen das bewiesen wird. Wobei dies natürlich nicht heißen muss, dass all diese Köder zu gebrauchen sind. Je nach Hersteller kann es deutliche Unterschiede geben.

Angler, die sich an entsprechende Köder heranwagen, sollten nicht zu vorsichtig sein. Es ist ratsam, im Angelshop nicht nur auf ein Modell zurückzugreifen. Falls dieses nicht fängt, gibt man möglicherweise zu früh auf. Besser ist es, gleich mehrere Wobbler dieser Art zu kaufen und diese dann in aller Ruhe bzw. ausreichend lang zu testen. Viel Geld braucht man deswegen übrigens nicht in seine Angelausrüstung investieren: Wer beim richtigen Angelhändler einkauft und beispielsweise die Preise für Kunstköder in einigen Onlineshops vergleicht, kann seine Kunstköderbox vergleichsweise günstig auffüllen.