Mit Wachsmottenlarven angeln und gut fangen

Frische Wachsmottenlarven sind ein erstklassiger Köder auf Forelle sowie viele weitere Fische. Daher kann der Einsatz äußerst lohnenswert sein.

Wenn Angler den Angelshop ihres Vertrauens aufsuchen, um dort Maden zu kaufen, so entscheiden sie sich fast immer für die klassischen Angelmaden. Diese gelten als bewährt und sind außerdem sehr günstig erhältlich. Allerdings sind dies im Normalfall nicht die einzigen Maden, die es im Angelladen zu kaufen gibt. Zunehmend mehr Angelhändler führen heutzutage auch Wachsmottenlarven, die man - sofern man es noch nicht getan hat - ruhig einmal testen sollte.

Wird von der Wachsmottenlarve gesprochen, wissen viele Angler erst einmal nicht, was gemeint ist. Verwendet man hingegen den Begriff Bienenmade oder Honigmade, wissen die Leute zumeist, um welchen Köder es sich dreht. Im Endeffekt handelt es sich um ein- und denselben Köder, dessen korrekte Bezeichnung Wachsmottenlarve lautet.

Der ideale Köder am Forellensee

Nun ist es so, dass dieser Angelköder nicht unbedingt günstig angeboten wird. Im Vergleich zu den klassischen Angelmaden liegt dieser Köder preislich ein ganzes Stück höher. Je nach Händler werden für die Köder ca. 3,50 bis 5,00 Euro pro Madendose fällig. Zudem fällt die Anzahl der Tiere meist deutlich kleiner aus. Typischerweise findet man in diesen Köderdosen gerade einmal 20 Maden. Schnell fragt stellt sich der eine oder andere Angler die Frage, ob man wirklich mit Wachsmottenlarven angeln sollte, wenn diese so teuer sind.

Diese Frage ist eindeutig mit einem Ja zu beantworten. Denn je nach Zielfisch kann sich der der Einsatz dieses Angelköders so richtig lohnen. Besonders an Forellenseen und Forellenteichen können diese Maden punkten. Es ist vor allem ihre Größe, die eine Menge Aufmerksamkeit auf sich zieht: Sie werden von den Fischen schnell entdeckt, was allerdings auch auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass sie meist schnell eine Menge Flüssigkeit verlieren und somit einen Lockstoff ausströmen.

Wachsmottenlarven Angeln: Richtiges Beködern ist wichtig

Beim Anködern gilt es besonders gut aufzupassen. Leider neigen die Maden im Wasser dazu, relativ schnell an Größe zu verlieren. Sie ziehen sich regelrecht zusammen, weshalb der Haken schnell gut zu sehen ist. Deshalb bietet es sich an, zur Ködernadel zu greifen. Mit ihr ist es möglich, den Angelhaken direkt in den Köder hineinzuziehen bzw. den Köder so anzubringen, dass der Hakenschenkel darin verschwindet.

Generell gilt es beim Anködern vorsichtig zu sein. Wie schon erwähnt wurde, verlieren die Bienenmaden relativ viel Flüssigkeit. Sollte man zu fest drücken, werden sie beschädigt und weisen kein großes Volumen auf. Daher gilt es sich beim Befestigen am Haken stets ausreichend Zeit zu nehmen. Im Übrigen halten die Maden relativ gut - und das nicht nur am Haken. Sofern man im Angelgeschäft eine frische Lieferung erwischt und die Angelköder kühl aufbewahrt werden, sind sie zwei bis drei Wochen lang einsatztauglich.