Welche Weichplastikköder die bessere Wahl sind

Weichplastikköder gelten heutzutage als gefragte Angelköder. Doch nicht alle dieser Kunstköder sind empfehlenswert. Hier finden Sie wichtige Tipps.

Im Bereich der Kunstköder hat sich in den letzten Jahren eine ganze Menge getan. Wurde früher vor allem mit Blinker und Wobbler gefischt, greifen die Spinnangler immer häufiger auf Gummifisch oder Twister zurück. Diese so genannten Weichplastiköder erfreuen sich einer immens großen Beliebtheit.

Die große Nachfrage kommt nicht von ungefähr. Zuerst einmal ist anzumerken, dass diese Köder richtig gut fangen. Dies liegt vor allem an der Tatsache, sie nach am Grund oder sogar auf dem Grund führen zu können. Besonders Zander lassen sich deshalb gut überlisten. Außerdem weisen die Köder erstklassige Eigenschaften in der Bewegung auf, beispielsweise weil die Schwänze von Gummifischen und Twistern beim Einholen stark vibrieren und somit die Fische reizen. Zum anderen darf die Werbung der Angelgerätehersteller nicht außer Acht gelassen werden. Gerade was Gummifische und Jigheads betrifft, machen die Hersteller jede Menge Werbung.

Bei der Köderwahl auf Qualität setzen

Die Auswahl an Kunstködern aus Weichplastik, die man heutzutage in Angelgeschäften findet, ist immens groß. Dies hat allerdings nicht nur Vorteile. Um genau zu sein, sind die Unterschiede, die zwischen einzelnen Ködern bestehen, immens groß. Angler sollten deshalb sehr vorsichtig sein bzw. eine gezielte Auswahl treffen.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass es sich lohnt, Markenqualität zu kaufen. Die hochwertigen Köder, die von namhaften Herstellern stammen, weisen im Gewässer die besseren Bewegungseigenschaften auf und überzeugen außerdem mit einer längeren Haltbarkeit. Aber auch das Thema Weichmacher spielt eine gewisse Rolle. Weichplastikköder geraten zunehmend in die Kritik, weil sie giftige Weichmacher enthalten können. Diese gefährden wiederum die Gewässer und auch die Angler selbst. Die Giftstoffe können beispielsweise auch bei bloßem Hautkontakt aufgenommen werden. Deshalb ist es auch hier ratsam, auf Markenqualität zu setzen. Viele der billigen Gummifische und Twister weisen besonders hohe Konzentrationen an Weichmachern auf.

Weichplastikköder richtig führen

Abschließend noch ein paar Worte zur Köderführung, deren Bedeutung auf gar keinen Fall unterschätzt werden darf. Werden die Kunstköder nicht richtig geführt, bleiben die Bisse der Raubfische zwangsläufig aus. Dies gilt besonders für das Angeln mit dem Gummifisch. Hier ist es wichtig, den Fisch mit einem geeigneten Bleikopf auszustatten, damit er sich optimal werfen lässt und im Wasser eine gute Sinkgeschwindigkeit aufweist.

Es gibt mehrere Arten der Köderführung. Die meisten Angler lassen die Köder bis auf den Grund absenken und kurbeln sie dann ruckweise bzw. in Verbindung mit längeren Pausen ein. Timing und eine kontinuierliche Spannung auf der Angelschnur sind mitunter die Erfolgsfaktoren, damit diese Köder fangen und Raubfische wie Barsch, Hecht, Rapfen, Saibling und Zander überlisten.