Wie man beim Hornhecht Angeln viel Erfolg hat

An der Küste sollte man unbedingt auf Hornhecht angeln. Dieser Meeresfisch ist leicht zu überlisten, im Drill ein schwerer Gegner und schmeckt erstklassig.

Beim Meeresangeln können die unterschiedlichsten Fische überlistet werden. Viele Angler denken nur an Dorsch, Hering oder Makrele. Doch auch ganz andere Fischhaken können am Angelhaken landen. Dies gilt beispielsweise für den Hornhecht, der vielen Anglern kein Begriff ist. Nur wenige Petrijünger haben auf diesen Meeresfisch geangelt, was eigentlich sehr schade ist. Immerhin hat dieser Fisch eine ganze Menge zu bieten.

Besonders für den Drill trifft dies zu. Die schlanken aber langen Hornhechte springen besonders häufig auf dem Wasser, weshalb sie auch häufig als Mini-Marline bezeichnet werden. Beim Drillen gilt es deshalb auch besonders vorsichtig zu sein. Wenn man nicht aufpasst, haben sich die Fische ganz schnell vom Angelhaken befreit. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, der diesen Fisch so interessant macht: Er schmeckt nämlich ausgezeichnet. Sein Fleisch gilt als äußerst zart und schmackhaft.

Man muss zur richtigen Zeit angeln

Die Kunst beim Hornhecht Angeln besteht im Endeffekt darin, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Gerade an den deutschen Küsten (Hornhechte kann man an der Nordsee und der Ostsee fangen) sind die Fische nur für relativ kurze Zeit anzutreffen, nämlich kurz bevor das Laichen beginnt. Meist geht es im Mai los: Dann sollten sich Angler beeilen und loslegen, damit sie eine Chance haben, die Fische zu überlisten. Wer nicht an der Küste wohnt und dort zum gegebenen Zeitpunkt auf diese Meeresfische angeln möchte, sollte sich mit örtlichen Angelexperten in Verbindung setzen, um den optimalen Zeitpunkt zu erfragen.

Beim Angeln selbst kann man sich unterschiedlicher Fangmethoden bedienen. Grundsätzlich ist es ratsam, vom Boot aus zu angeln. Ohne Angelboot hat man es schwer, die Fische zu finden. Entsprechende Touren kann man meist preiswert chartern, zum Teil wird die Angelausrüstung gestellt. Ob man sich für das Angeln mit Naturköder oder für das Spinnfischen entscheidet, ist eine Sache des persönlichen Geschmacks. Letztlich kommen beide Angelmethoden in Frage.

Köder zum Angeln auf Hornhecht

Wer auf das Spinnfischen setzt, sollte kleine Blinker wählen. Es gibt Angelgeschäfte, in denen man so genannte Hornhecht Blinker kaufen kann. Dies sind vergleichsweise kleine Blinker, die den Raubfisch sehr arg reizen können. Allerdings können auch Beifänge auftreten. Falls ein Meerforelle beißt, wird man sich darüber wohl kaum ärgern.

Wer mit Naturködern angeln möchte, greift auf den Fischfetzen zurück. Hier ist es üblich, auf Meeresfische zu setzen. Besonders Hering und Makrele gelten als geeignete Köderfische. Vom Dorsch sollte man besser die Finger lassen: Die Erfahrung zeigt, dass Hornhechte in solchen Fällen nur äußerst selten zupacken.

Den gefangenen Fisch zubereiten

Abschließend noch ein paar Worte zur Zubereitung. Wie schon erwähnt wurde, schmeckt dieser Fisch richtig gut. Allerdings sind die Fische sehr schmal, weshalb einigen Anglern das Zubereiten nicht ganz so leicht fällt. Deshalb sollte man wissen, welche Möglichkeiten existieren.

Im Grunde hat man die freie Wahl, wobei anzumerken ist, dass sich das Räuchern und das Filetieren durchgesetzt haben. Beides gestaltet sich nicht besonders schwierig. Beim Filetieren lassen sich sehr schöne Stücke aus dem Fisch herausschneiden. Zum Räuchern ist der Meeresfisch ebenso geeignet, weil er kaum nach Meer schmeckt und den Räuchergeschmack gut annimmt.