Wie kann ich die Bienenmade am besten anködern?

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Frage von: Lukas Reinhardt

An meinem Lieblingsgewässer fängt man vor allem mit Bienenmaden besonders gut. Allerdings habe ich das Problem, dass sich die Maden beim Anködern immer relativ schnell lösen. Das liegt wohl vor allem daran, dass sie im Vergleich zu anderen Angellmaden relativ weich sind und daher nicht gut halten. Gibt es da irgendeinen Trick, um die Maden besser am Angelhaken befestigen zu können?

Antwort:

Das Anködern der Bienenmade ist relativ einfach. Wichtig ist nur das Fingerspitzengefühl: Gerade weil die Maden (eigentlich handelt es sich um Wachsmottenlarven) so weich sind, muss man behutsam vorgehen. Das bedeutet in erster Linie, beim Einstechen des Angelhakens gut aufzupassen. Anschließend führt man die Hakenspitze mittig durch den Köder, bis der Hakenschenkel fast vollständig verschwunden ist, um die Hakenspitze dann wieder nach außen zu ziehen.

Wichtig ist, dass Bienenmaden zu einem möglichst großen Teil aufgespießt werden. Dann halten sie am Angelhaken am besten. Außerdem sacken sie nach einer Weile im Wasser zusammen, sodass später vom Hakenschenkel ohnehin viel zu sehen ist. Die meisten Angler stechen kurz vor dem hinteren Ende ein und lassen den Haken mittig wieder heraustreten. Somit hängt der Kopf bzw. der Bienenmade nach unten, damit ihn die Fische erst einmal ohne störenden Haken aufnehmen können.

Übrigens ist es möglich, beim Anködern auch mit der Ködernadel zu arbeiten. Der Vorteil bei dieser Art der Köderbefestigung besteht darin, dass der Angelhaken komplett in der Made verschwinden kann und nur noch die Hakenspitze seitlich hervorschaut. Allerdings gilt es mit der Ködernadel besonders vorsichtig zu sein. Wer nicht aufpasst, beschädigt die Maden sehr schnell.

Nächste Frage: Ist die Bienenmade auf Forelle wirklich ein so guter Köder?

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