Ist die Bienenmade auf Forelle wirklich ein so guter Köder?

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Frage von: M. Tiedemann

Dieses Jahr hat es mit dem Angeln auf Forellen irgendwie nicht so gut geklappt. Ein Anglerkollege meinte, dass er mit Bienenmade auf Forelle gefischt hat und damit richtig erfolgreich gewesen ist. Nun frage ich mich, ob dies am Köder liegt. Sind Bienenmaden denn tatsächlich solch erstklassige Forellenköder?

Antwort:

Bei der Köderwahl kommt es immer auf den Zielfisch und das Gewässer an. Im Allgemeinen kann jedoch gesagt werden, dass Bienenmaden gerade beim Angeln auf Forelle (ganz egal ob Regenbogenforelle oder Bachforelle) zu den besten Ködern überhaupt zählen. An wirklich sehr vielen Angelgewässern kann mit diesem Köder gepunktet werden. Wer die Wachsmottenlarve (so heißt die Bienenmade eigentlich richtig) noch nie auf Forellen gefischt hat, sollte es daher ruhig einmal probieren.

Ob der Köder wirklich zum Erfolg führt, hängt letztlich von den jeweiligen Umständen ab. In den meisten Fällen fangen die Wachsmottenlarven jedoch in der Tat sehr gut, weshalb sie von einigen Anglern auch ganz bewusst als Forellenköder bezeichnet werden. Allerdings sind diese Köder zum Forellenangeln nicht gerade billig. Bei uns im Angelladen kostet eine kleine Dosen mit Bienenmaden (ich denke, dass so ca. 20 Maden drin sein dürften) ganze 3,60 Euro – hinzu kommt noch der Pfand für die Köderdose.

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