Welche Forellen Köder fangen bei Euch am besten?

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Frage von: Justin

Forellen scheinen meine Angelköder einfach nicht so zu lieben, wie die Köder der anderen Angler. Zwar konnte ich in diesem Jahr ein paar Forellen überlisten, doch leider bin ich nicht immer mit einem Fang nach Hause gegangen. Früher dachte ich, dass ich einfach nur Pech hatte, doch mittlerweile glaube ich, dass es an den Ködern liegt. Dabei dachte ich bisher, dass man mit Mais gut fangen kann. Auch Powerbait habe ich in verschiedenen Farben und Duftrichtungen probiert, damit aber nicht gut gefangen. Welchen Forellen Köder soll ich im nächsten Jahr verwenden?

Antwort:

Eigentlich ist es nicht schwer, Forellen zu überlisten. Es spielt keine Rolle ob man Bachforellen oder Regenbogenforellen angeln möchte: Mit dem richtigen Köder (natürlich muss man sich auch am richtigen Angelgewässer aufhalten und auf eine vernünftige Montage setzen) ist es nicht schwer, gut zu fangen.

Es ist gut denkbar, dass du in der Tat nicht gerade den optimalen Forellen Köder verwendet hast. Gerade Mais wird von Anglern gerne verwendet, was in erster Linie daran liegt, dass er leicht zu beschaffen ist, die Preise niedrig sind und man ihn bequem am Angelhaken befestigen kann. Das war es dann aber auch schon mit den Vorteilen. Ansonsten muss gesagt werden, dass es sich um keinen guten Angelköder handelt. Zwar beißen die Fische an einigen Gewässern gut auf Mais, allerdings nur dann, wenn sie schon seit langer Zeit von den Menschen daran gewöhnt wurden. An anderen Gewässern kann dieser Köder zum richtigen Flop werden.

Beim Forellenteig ist dies wieder eine andere Sache. Auch hier spielt Gewöhnung eine Rolle, allerdings kommt es auch auf die Fangmethode an. Forellenteig einfach an einen Haken zu hängen und dann per Pose anzubieten, bringt nicht viel. Da muss Bewegung in den Köder. Allerdings ist das Spinnen / Schleppen an vielen Forellenteichen nicht erlaubt. Deshalb ist es dann meist sinnvoller, den Teig zu Hause zu lassen und auf andere Köder zu setzen.

Unser Forellen Köder Nummer eins ist die Bienenmade. Bienenmaden (eigentlich heißen sie ja Wachsmottenlarven) verkörpern den typischen Köder, wie er ihn der Natur vorkommt. Er ist proteinhaltig und wird von den Forellen gerne gefressen. Daher können wir nur dazu raten, diesen zwar meist nicht ganz so günstigen Forellenköder zu kaufen. Auf diese natürlichen Köder fahren die meisten Forellen so richtig ab. Aber auch klassische Angelmaden und Regenwürmer sind gute Köder. Bei Besatzforellen haben die Würmer den Nachteil, dass sie meist optisch nicht so gut gefunden werden. Eine einzelne Made als optischer Verstärker kann daher sehr hilfreich sein.

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