Was ist der beste Köder auf Forelle?

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Frage von: MTK-Fischer

Bei uns in der Nähe gibt es einen Forellenteich, an dem ich jetzt häufiger angeln gehe. Allerdings klappt es mit dem Forellenfang nicht immer. Teilweise beißen sie gut, teilweise auch nicht. Bisher habe ich immer mit Forellenteig gefischt, doch ich glaube so lange, dass das nicht der beste Köder ist. Habt Ihr einen Tipp für mich, welcher Forellenköder am besten fängt?

Antwort:

Mit welchem Köder du auf Forellen angeln gehst, hängt vor allem vom Gewässer ab. Im Forellenteich dürften sich fast ausschließlich Besatzfische (sowie ggf. ein paar Forellen, die aus der vorherigen Saison überlebt haben) befinden. Deshalb muss man mit der Köderwahl gut aufpassen.

Gerade an diesen Gewässern kann man mit Forellenteig fangen, weil die Fische diesen Köder meist schon kennen bzw. er von vielen Anglern verwendet wird. Allerdings kommt es hier auf die richtige Präsentation an. Wir selbst sind keine Fans von diesem Angelköder und raten deshalb zu Naturködern. Schließlich ist die Forelle ein Raubfisch: Sie ist es gewohnt, Mücken, Larven, Würmer und auch kleine Fische zu jagen. Deshalb setzen wir beim Forellenangeln fast ausschließlich auf Wurm, Made und Wachsmottenlarve (den meisten Anglern eher als Bienenmade bekannt). Mit diesen Ködern ist man relativ gut aufgestellt und verzeichnet im Normalfall die meisten Bisse. Von Mais raten wir hingegen ab, weil er nicht fleischhaltig ist.

Wenn du mal an einem Fließgewässer auf Regenbogenforellen oder Bachforellen angeln solltest, raten wir dazu, es auch mal mit dem Fliegenfischen zu probieren. Nymphen und Trockenfliegen sowie auch Streamer sind erstklassige Köder, um Forellen zu überlisten. Wer keine Fliegenrute besitzt, sollte mal mit der Spinnrute losziehen und kleine Forellen Wobbler anbieten.

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