Welcher Köder ist beim Welsangeln perfekt?

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Frage von: Claus Hütter

Da ich ganz in der Nähe meiner Lieblings-Angelstelle erst vor kurzem einen Wels gesehen habe, möchte ich nun diesen Raubfisch beangeln. Da ich beim Angeln auf Wels keine Erfahrung habe, suche ich Rat vom Experten. Mir geht es vor allem um die Köder, weil ich nicht genau weiß, was ich dem Räuber überhaupt präsentieren soll. Ich habe gehört, dass man Waller am besten mit Köderfisch fängt. Ist das wahr – und wenn ja, welche Fischart nimmt man da am besten?

Antwort:

Zum Welsangeln greift man auf Köderfische zurück. Zumindest ist dies der gängige Köder. Wer an den traditionellen Köderfisch denkt, wie man ihn auf Hecht oder Zander einsetzt, liegt aber falsch. Beim Angeln auf Wels dürfen die Köderfische ruhig ein bisschen größer sein. Es kommt häufiger vor, dass Karpfen oder Forellen als Köder eingesetzt werden.

Eigentlich ist das schon eine verrückte Welt, wenn man sich einmal vorstellt, dass Welsangler viel Geld ausgeben und erstklassige Forellen als Welsköder einzusetzen. Teilweise wird hier auch maßlos übertrieben. Manchmal werden von den Anglern übergroße Köderfische eingesetzt, was absolut nicht sein muss. Nur weil der Köderfisch groß ist, muss dies nicht bedeuten, dass automatisch ein Wels beißt. Außerdem ist der Waller kein typischer Raubfisch. Er ist eher ein Allesfresser, der zum Beispiel auch Schnecken oder Mückenlarven vertilgt. Ein etwas größerer Köderfisch sollte daher ausreichen. Sofern du ihn mit der Pose anbieten willst, brauchst du eine tragkräftige Wallerpose.

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