Was ist beim Wobbler fischen der wirkliche Trick?

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Frage von: Julius Paschulke

Wenn ich Angelzeitschriften durchblättere, sehe ich immer ganz viele Raubfische (auch zahlreiche Rekordfische) die mit dem Wobbler gefangen wurden. Doch beim Wobbler fischen habe ich einfach kein Glück. Ich kann diesen Kunstköder so oft auswerfen und einkurbeln wie ich möchte. Am Ende beißt doch kein Fisch darauf. Ich habe schon etliche hundert Würfe gemacht und noch keinen Biss gelandet. Gibt es da irgendeinen Trick, den man kennen muss?

Antwort:

Das Spinnfischen mit Wobbler ist eine der besten Angelmethoden überhaupt. Zurzeit mag zwar das Angeln mit Gummifisch als sehr modern gelten, aber Wobbler fangen bestimmte Fische (vor allem Hecht) mindestens genauso gut. Daher solltest du dran bleiben und weiterhin üben. Ich habe auch schon eine Vermutung, woran es bei dir liegen könnte.

Wenn du sagst, dass du beim Wobbler Fischen schon ein paar hundert Würfe gemacht hast, dann klingt das nicht eindrucksvoll. Ich selbst mache an einem Angeltag mehrere hundert Würfe – und teilweise beißt da gar nichts. Da wirst du wohl häufiger und energischer Fischen müssen, wenn du Hecht, Zander oder Barsch an die Angelhaken bzw. an die Drillinge deiner Kunstköder locken willst.

Daher mein Tipp: Häufiger bzw. länger fischen und zur richtigen Uhrzeit am Gewässer sein. Spinnfischen ist in den frühen Morgenstunden sowie in den späten Abendstunden sehr aussichtsreich. Außerdem musst du die Köderführung beherrschen, die übrigens bei jedem Wobbler anders bemessen ist. Fische die Kunstköder mal auf Sicht: Du musst wirklich sehen können, wie sich ein Wobbler im Wasser verhält. Stupides Einkurbeln hilft nämlich nicht. Du musst dem Köder wirklich Leben einhauchen, damit die Raubfische auch wirklich die Verfolgung aufnehmen. Bleibe hartnäckig und beherzige dies Tipps. Mit ein wenig Glück beißt der erste Hecht schon bald an.

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